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Shootout im zweiten Akt – Schenefeld steht im Finale

03.04.2017

Am vergangenen Wochenende stand für die Floorballer von Bau-Weiß 96 Schenefeld das zweite Spiel in der Playoff-Halbfinalserie gegen die Saalebiber aus Halle an. Nachdem die erste Begegnung in Halle mit 6:3 gewonnen werden konnte, hatten die Männer um Kapitän Schmidt in eigener Halle alle Karten in der Hand, um das Finalticket mit dem zweiten Sieg zu buchen.

 

Dementsprechend groß war die Vorfreude in Schenefeld schon im Vorfeld. Die Aussicht auf den größten Erfolg der Vereinsgeschichte lockte über 250 Zuschauer in die Sporthalle Achter de Weiden.

 

Die Blau-Weißen zeigten von Beginn an, dass niemand sein Erscheinen bereuen sollte. In der Anfangsphase tasteten sich beide Teams ab. Die Gastgeber setzten jedoch gefährliche Konter, denen alleine der erfolgreiche Torabschluss fehlte. Die starke Defensivleistung ließ jedoch nur wenige Torchancen für Halle zu, sodass die Zuschauer bis in die Schlussphase des ersten Drittels auf das erste Tor warten mussten. Nach einer Strafe gegen die Gäste bot sich Schenefeld die Chance in Überzahl zu agieren. Mit einer schnellen Kombination gelangte der Ball über Sonntag zu Topscorer Fiedrich, der den Ball unhaltbar im kurzen Winkel versenkte und damit gleichzeitig den Pausenstand herstellte.

 

Im zweiten Durchgang setzte sich das Bild aus dem ersten Drittel fort. Blau-Weiß dominierte das Spiel und schnürte Halle in der eigenen Hälfte ein. Bereits nach zwei Minuten konnte Gebauer eine Vorlage von T.Karnath im Gästegehäuse unterbringen und läutete damit die stärkste Phase der Schenefelder ein. Schwartz nach Assist von Dentzin und Kapitän Schmidt nach Zuspiel von Gebauer bauten innerhalb von 19 Sekunden die Führung auf 4:0 aus. Weitere Tore sollten im zweiten Drittel nicht fallen, sodass es mit einer vermeintlich komfortablen Führung ins Schlussdrittel ging.

 

Blau-Weiß zeigte jedoch, dass es aus Fehlern in der Vergangenheit gelernt hatte und die Partie entschlossen und konzentriert beenden wollte. Die Tormaschinerie aus der regulären Saison Gebauer/Fiedrich hatte noch eine Traumkombination im Gepäck, die Fiedrich eiskalt zum 5:0 vollendete. Die Partie und damit auch die Serie schien zu diesem Zeitpunkt endgültig entschieden, sodass sich auf Seiten der Gäste der Frust in kleineren Unsportlichkeiten entlud, die von den souveränen Unparteiischen mit Strafen geahndet wurden. Einen unrühmlichen Höhepunkt fand das Ganze zehn Sekunden vor Schluss mit einer berechtigten Roten Karte gegen Halle. Die Geschehnisse konnten Schenefeld jedoch nicht davon abhalten mit den vielen Fans in der Halle den Finaleinzug gebührend zu zelebrieren und den wieder einmal überragenden Goalie Druminski zu feiern, der zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Gegentor blieb.

 

Über beide Spiele gesehen setzten sich die Blau-Weißen verdient gegen die Hallenser durch, die ihre Qualitäten nicht oft genug einbringen konnten. Am nächsten Wochenende führt die Reise auf dem Weg in die erste Liga nach Leipzig zum ersten Finalspiel bevor es am Wochenende 22./23.4. zum Showdown in Schenefeld kommt. Spielertrainer Fiedrich kann nach Verletzungssorgen in der Finalserie wieder aus dem vollen Schöpfen und blickt voller Vorfreude auf das Kräftemessen mit dem DHfK.

 

Wie ist der Himmel? – Blau-Weiß!

 

Marius Schwartz (1 Tor + 0 Vorlagen), Daniel Czapelka, Johannes Gebauer (1+2), Christopher Petermann, Simon Glass, Hendrik Vahl, Sascha Czapelka, Benedikt Fiedrich (2+0), Marvin Kuhfeld, [C] Lasse Schmidt (1+0), Tim Ole Sonntag (0+1), Tobias Karnath (0+1), Jan-Ole Villwock, Justus Karnath, [T] Nico Wirdemann, Hauke Dentzin (0+1), Christian Kadow, [T] Bennet Druminski