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Heimmacht, Meister, Aufsteiger! – Kollektiver Freudentaumel in Blau und Weiß

24.04.2017

Am vergangenen Wochenende stand für die Floorballer der Blau-Weißen das wichtigste Spiel der Vereinshistorie an. Im zweiten Spiel der Finalserie um den Aufstieg in die erste Floorball Bundesliga war der DHfK aus Leipzig zu Gast. Die Ausgangslage sprach nach dem 8:0 im Hinspiel klar für die Gastgeber, die jedoch im Vorfeld stets zur Konzentration mahnten. Vor einer Rekordkulisse von 357 Zuschauern war alles für ein furioses Finale angerichtet.

 

Beflügelt von der Kulisse und der Motivationsrede von Routnier Kadow, der den Floorballschläger nach dieser Saison an den Nagel hängen wird, startete Schenefeld traumhaft in die Partie. Bereits nach 90 Sekunden spielte Dentzin den am langen Pfosten lauernden D. Czapelka frei, der den Ball in den Maschen versenkte. Nach nur drei Minuten war es an Spielertrainer Fiedrich, die Führung nach Vorlage von Gebauer aus der Distanz zu verdoppeln. In der letzten Spielminute des ersten Drittels kam dann auch Leipzig zum ersten Tor der Finalserie. Kujat fand einen Weg durch die Schenefelder Defensive und konnte verkürzen. Den Schlusspunkt setzten jedoch die Männer in Blau-Weiß. Mit einer Sekunde auf der Uhr wurde Dentzin von D. Czapelka freigespielt und beförderte den Ball mit höchster Präzision in den Torwinkel.

 

Im zweiten Spielabschnitt zeigte Leipzig, dass es keineswegs zum Aufgeben angereist war. Penzhorn und erneut Kujat glichen innerhalb von drei Minuten die Partie aus. In dieser Phase zeigte die sonst starke Defensive der Schenefelder Schwächen und ließ Leipzig sogar mehrere Chancen zur Führung, die aber vom überragenden Druminski glänzend vereitelt wurden. So dauerte es bis in die 14. Minute des Drittels hinein, ehe Dentzin sich für die Vorlage an D. Czapelka revanchierte und dieser in Überzahl den Gästegoalie erneut überwand. 

 

Die Partie hielt bis zu diesem Zeitpunkt alles, was man erwarten konnte. Den Zuschauern wurde ein enges und umkämpftes Spiel geboten. Im entscheidenden Spielabschnitt schaffte es Schenefeld wieder stark aus der Kabine zu kommen. 
Besonders Dentzin schien sich einiges vorgenommen zu haben und baute die Führung innerhalb von 80 Sekunden mit zwei Toren aus der Kategorie „Tor-des-Monats“ auf 6:3 aus. Nur Sekunden später setzte D. Czapelka den mit aufgerückten J. Karnath in Szene, der den Ball mit einem humorlosen Abschluss im Gsätetor versenkte. Die Stimmung in der Halle schien nun an ihrem Siedepunkt angekommen. Dentzin jedoch hatte noch einen im Köcher und krönte mit seinem vierten Treffer des Tages seine Leistung. Nachdem Leipzig durch Penzhorn zum 8:4 kam, hatte Blau-Weiß erneut die richtige Antwort parat. Schwartz traf auf Vorlage von J. Karnath. Auf der anderen Seite konnte Richter für die Leipziger nochmals vollstrecken. Zu diesem Zeitpunkt, acht Minuten vor der Schlusssirene war die Partie entschieden. Kapitän Schmidt setzte zwei Minuten vor Schluss nach Vorlage von Villwock noch ein Tor drauf und traf zum 10:5-Endstand.

 

Der Rest ging im kollektiven Aufstiegsjubel unter. Mehrere Plakate und Aktionen von Familien und Freunden rundeten den perfekten Tag ab, an dessen Ende Schmidt aus den Händen von Verbandspräsident Hoffmann den Pokal für die Zweitligameisterschaft entgegennehmen konnte.

 

Auch in der Finalserie setzte Blau-Weiß sich verdient durch. Nach dem klaren Sieg in Spiel 1 brauchte es die erwartete kollektive Glanzleistung, um den Aufstieg klarzumachen, die Serie zu entscheiden und die beste Saison der Vereinsgeschichte mit dem 9. Sieg im 9. Heimspiel zu krönen. Für die Ewigkeit scheint besonders die Playoff-Statistik von im Schnitt zwei (!) Gegentoren in den vier Spielen wobei Blau-Weiß in zwei dieser Partien sogar ohne Gegentreffer blieb.

 

Unser Dank gilt allen Helfern, Freundinnen, Vereinsvertretern, Pressevertretern sowie neuen und alten Fans! Danke für eine geile Saison!

 

Offense wins games, Defense wins championships!

 

Wie ist der Himmel? - Auch in Liga 1 wird er Blau-Weiß!