Handball-Chronik

Die Geschichte der Handball-Abteilung von Blau-Weiß 96 Schenefeld

Handball-Chronik

Handball ist neben Turnen, Fußball und Tischtennis eine der Traditionssportarten in Schenefeld. Bereits im Jahre 1930 wurde in zwei Schenefelder Vereinen Handball gespielt, dem Männer-Turnverein von 1896 und dem Turn- und Sportverein von 1921. Damals wurde noch mit 11 Spielern pro Mannschaft draußen auf dem Großfeld – später auch auf dem Kleinfeld - gespielt. Heute (seit ca. 1972-1976) wird nur noch, außer auf Turnieren, auf dem Kleinfeld in der Halle gespielt. Nach diversen Unterbrechungen und Neuanläufen setzte ab dem Jahr 1968 endgültig eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung ein und die Handballerinnen und Handballer wurden zahlen- und leistungsmäßig eine feste Säule im Gefüge der Spielvereinigung Blau-Weiß 96 Schenefeld. Die veränderte demografische Entwicklung veranlasste uns jedoch zur Saison 2015/16, gemeinsam mit der Halstenbeker Turnerschaft eine Handball-Spielgemeinschaft zu gründen, um die Zukunft unserer Sportart in der Region zu sichern.

 

1933:
Aufgrund der politischen Ereignisse dieser Zeit (Verbot durch die Nationalsozialisten) wird die Handballabteilung beim Männer-Turnverein von 1896 aufgelöst.

1937:
Der Männer-Turnverein und der Turn- und Rasensportverein schließen sich zusammen. Unter der Leitung von Hans Schildt wird auch der Handballsport wieder aufgenommen und die Herren-Mannschaft schafft sogar den Aufstieg in die A-Gruppe.

1938:
Vielen Dank an Rudolf Wenzel, der uns aus Frankreich dieses Foto der 1.Herren aus dem Jahre 1938 schickte. Auch hier leider wieder viele unbekannte Gesichter. Vielleicht lässt auch von unseren jüngeren Besuchern noch mal jemand seine Vorfahren drauf gucken, damit unsere Gründerväter nicht anonym bleiben müssen.
Hintere Reihe: N.N., Arthur Möller, H.Wenzel, N.N., N.N., N.N., N.N.
Vordere Reihe: N.N., N.N., N.N., N.N., N.N.
Zwei Namen fallen noch im Zusammenhang mit dieser Mannschaft, können bisher aber nicht zugeordnet werden: Willi Möller und Heini Harms

 

1939:
Wegen Mangel an Spielern muss die Handballmannschaft während des 2. Weltkriegs vom Punktspielbetrieb zurück gezogen werden.

1946:
Neubeginn unter der Leitung von Walter Hinsch. Nach und nach werden eine Herren-, eine Reserve- (2. Herren-), eine Jungmannen- (A-Jugend) und eine Damen-Mannschaft aufgestellt.
Hinten Mitte: Frieda Harms (Kraft-Timmermann); 2.Reihe: Hildegard Hennings (Bilek), Else von Appen (Junge); 3.Reihe: Käthe von Appen (Modest), Ella Harms (Drews), Wilhelmine Grönwoldt, Margot Grönwoldt, Edith Outzen (Koch); 1.Reihe: Gisela Grönwoldt, Erika Groth (Meier), Elfriede Krohn, Ellen Weslawski.

 

 

1948:

Hier ein kleiner Abstecher in die Vereinszeitschrift von 1948 (PDF)

1948-Vereinszeitschrift

 

1949:
Die Herren belegen am 28.08.1949 beim Elbdörferturnier in Blankenese den 3.Platz hinter Reichsbahn Altona und Wedel:
Hinten: R. Müller, W. Sothmann, H. Wenzel, E. Karbowski, W. Meier, W. Krohn
Mitte: P. Dannenberg, E. Klahss, O. Twardy
Vorne: H. Gabriel, H. Drews, W. Hinsch

 

 

1950:
Richard Müller übernimmt die Leitung der Handballabteilung

1951:
Der ersten Herren Mannschaft gelingt wieder der Aufstieg in die A-Gruppe. Die Damen Mannschaft ist nicht mehr spielfähig, da zu viele Spielerinnen von den Fußballern weggeheiratet werden.

Unten die Herren aus den Jahren 1950/51 rund um ihren Torwart Hans Müller

 

 

In der Schenefelder Siedlung entsteht vorübergehend ein neuer Sportverein. Hier die Herren vom SV Schwarz-Weiß Schenefeld v. 1951 (SVS) mit Harald Fleischmann (1.v.l.), Oswald Twardy (5.v.l.), Georg Fleischer (4.v.r.), Karl Heinz Müller (2.v.r.) und anderen.
 

 

1952:
Die erneute komplette Auflösung der Handballabteilung ist nicht mehr aufzuhalten. Es entsteht ein Dornröschen-Schlaf, der 16 Jahre – bis 1968 - andauern wird.

 

1957:
Verschmelzung der Sportvereine SV Schwarz-Weiß Schenefeld v. 1951 (SVS) aus Schenefeld-Siedlung und Blau-Weiß 96 aus Schenefeld-Dorf, die sich in den letzten Jahren immer wieder gegenseitig Sportler abwarben.

1967:
Siegfried Döring, der Rektor der Gorch-Fock-Schule Schenefeld, stellt wieder eine Herren Mannschaft zusammen und meldet sie erstmals 1968 zu den Punktspielen beim Hamburger Handball Verband an.

1968:
Mit Trainer Heinz Ulrich erreicht die Herren bereits im ersten Jahr den Aufstieg in die 7. Division.
Die ersten Handballer neben Siegfried Döring und seinen Söhnen Peter und Steffen Döring waren: Wolfgang Arens, Gerd Beslack, Bernd Denke, Wolfgang Kirchner, Detlef Lau, Heinz Günther Meyer, Heinrich Neumann, Willy Schmidt, Gerd Theobald, Heinz Ulrich, Wolfgang Wachholz, Felix Watermann, Gerhard Wichmann, Peter Wieruch, und Peter Wunderlich.

 

1969:
Große Freude über „doppelten Aufstieg“. Auch in der Halle wird die erste Herren Mannschaft in der Saison 1968/69 Gruppensieger.

Bis Anfang 1969 gesellten sich noch die Herren Manfred Karbowski, Dieter Techel, Hermann Subbe, Günter Hagen, Volker Friesecke, Klaus Fliegel, Karl-Peter Behrendt, Karl Heinz von Appen, Hans Dieter Rohlf und Hanjörg Breyer zu den Handballern, sodass für die Feldserie 1969 eine zweite Herren Mannschaft gemeldet werden konnte, die jedoch leider wegen Mannschaftsschwierigkeiten zum Ende der Saison wieder abgemeldet werden musste.

Siegfried Döring gibt aus beruflichen Gründen die Leitung der Handballabteilung an Heinrich Neumann ab.

1970:
Die 1.Herren steigt in die 6. Division auf.

Es wird erneut eine Damen Mannschaft aufgestellt und von der ehemaligen Nationalspielerin Helga „Krümel“ Falkenhagen trainiert. In der Saison 1970/71 nimmt die Mannschaft erstmals am Punktspielbetrieb teil. Durch ein spannendes Entscheidungsspiel gegen Sternschanze, das 4:3 gewonnen wurde, gelingt den Damen gleich im ersten Jahr ihres Bestehens der Aufstieg in die nächst höhere Division….und das sind die Namen dieser tüchtigen Damen (noch ohne Bild):
Marion Arnholz, Christa Bader, Bärbel Bitter, Evelyn Carstens, Helga Falkenhagen, Waltraud Fischer, Marlies Grundmann, Margot Hinz, Cornelia Hoffmann, Rosemarie Korczanowski, Rosemarie Reimann, Christel Rüpcke, Karin Specht, Liselotte Timmermann, Sabine Tomczak und Karin Trog.

Jens Feddersen beginnt mit dem Training einer männlichen B-Jugend Mannschaft, die ihre ersten Punktspiele in der Hallen-Saison 1970/71 bestreiten.

1971:
Für die Feldsaison wird der Tartanplatz an der Flurstraße angenommen, da es an der Blankeneser Chaussee immer wieder zu Überschneidungen mit dem Fußball kam und das Markieren des Platzes immer mit großen Schwierigkeiten verbunden war.

Im Jugendbereich werden eine Jungmannen- (A-Jugend), eine männliche Jugend (B-Jugend) und eine Schüler-Mannschaft (C-Jugend) gemeldet,
auch eine erste Mädchen Mannschaft wird aufgestellt.

1972/73:
Die 1.Herren steigt in die 7.Division ab.
Die 1.Damen steigt in die 5.Division auf.
4 von 7 Mannschaften schaffen den Aufstieg in die nächst höhere Division.

1973:
Detlef Lau wird Trainer der Herren.

1974:
Die 1.Herren steigt in die 6.Division auf.

1975:
Die 1.Herren steigt in die 5.Division auf.

 

 

Ehrung der erfolgreichen Jugend-, Damen- und Herren Mannschaften am 25.05.1976 durch den Bürgermeister Dr. Uwe Heering.

Harald „Harry“ Ternovitz wird Abteilungsleiter.
Die 1.Damen steigen mit Trainer Frank Kleist in die 4. Division auf.
1.Internationales Turnier mit Gästen aus Berlin und Dänemark.

1977:
Die 1.Herren steigt mit Trainer Ulrich „Ulli“ Kaminski in die 3. Division auf.
Dank der Trainingsbereitschaft der Herren gibt es bei Blau-Weiß 96 Schenefeld jetzt alle Jugendmannschaften von männlich E bis männlich A und von weiblich D bis weiblich A.

Aufgrund der verbesserten Trainingsbedingungen schaffen 5 Handballmannschaften den Aufstieg in die nächst höhere Division. Die weibliche A-Jugend 1978/79 wird von Gerhard Wichmann trainiert: (Gudrun, Martina, Inga Tetau, Kerstin, Anke, Antje Wegener, Andrea Albrecht, fehlen: Klaudia Knopf, Birgit Pollmann)

 

 

Die männliche A-Jugend spielt mit Trainer Dieter Drewien (oder war es Hans-Jürgen Österreich?) in der 1.Division.
Ein erstes Jugend-Turnier wird veranstaltet.
Es beginnt eine Verbindung zu den Handballern von Berlin-Buckow

1979:
Hanjörg Breyer wird Abteilungsleiter.
Ulrich „Ulli“ Kaminski wird Damentrainer.
Eine Alte Herren Mannschaft wird ins Leben gerufen.

1980/81:
Rainer und Gerd Schilling werden Damen- und Herrentrainer.

Unsere Mitgliederzahl steigt weiter an. Speziell der Kinder- und Jugendbereich erfährt enormen Zuwachs. Eine erste Mini-Mannschaft wird gebildet und von Hans Grüschow trainiert.
Dieser Zuwachs ist sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass die Deutsche Handball Nationalmannschaft 1978 Weltmeister geworden ist.

Die 1.männliche D-Jugend wird mit Trainer Gerd Theobald Hamburger Meister. In der Blau-Weiß Chronik von 1996 zum 100. Jubiläum sind neben Torwart Andreas Niß auch die Torschützen der Endrunde erwähnt: Christian Breyer, Björn Feddersen, Dietmar Bruhn, Jörg Kramer, Andreas Wilken, Stefan Brasse. Außerdem waren Thomas Gerber und Michael Albrandt mit von der Partie.

1982:
Gunda Kaminski wird Abteilungsleiterin.
Ulli Kaminski wird wieder Damentrainer und Ralf Kupka wird Spielertrainer der Herren.

1984:
Gunda Kaminski, Ulf Timmann und Detlef Lau empfangen am 08.01.1984 vom Bürgervorsteher Cord Ellerbrook den „Sportpreis 1983“ der Stadt Schenefeld in Höhe von 500,-- DM (Deutsche Mark) für die Pflege der Kontakte zu auswärtigen Sportvereinen, insbesondere zum Jugendbereich von Berlin-Buckow.

Die Damen steigen mit Trainer Ulli Kaminski in die 2. Division auf.

1985:
Hans-Jürgen Sabrautzky wird neuer Abteilungsleiter

1987/88:
Die Damen steigen mit ihrem Trainer Volker Benkendorf in die Oberliga Hamburg auf und werden Vizemeister.

1990:
Die Damen unterliegen im Endspiel um den Hamburger Handball Pokal nur knapp gegen Alstertal mit 18:19.

1991/1992:
Verunsicherung in der Abteilung durch Interims-Leitung und Interims-Trainer.
H.-J. Schulz wird Abteilungsleiter.

Abwanderungen bei der 1.Damen nachdem der Sprung in die Regionalliga misslungen war. Trainer Jörg Syring verlässt den Verein. Leistungsträgerinnen wechseln zu anderen Vereinen in die Regionalliga, Sabine Comes sogar in die 2.Bundesliga. Folge ist Auflösung der Mannschaft wegen Personalmangel.

 

 

Die 2.Damen steigen von der 3. in die 2.Division auf.
Die 1.Herren steigt ab in die 4.Division.

1993:
Die 1.Herren steigt ab in die 5.Division.

Siegfried Döring, unser Gründer von 1967/1968 und damaliger Abteilungsleiter stirbt. Auch Heinrich „Hein“ Neumann, ebenfalls Mitgründer und ehemaliger Abteilungsleiter stirbt nach kurzer schwerer Krankheit.

1993/94:
Es gibt nur noch eine Herren Mannschaft bei Blau-Weiß.

Die männliche D-Jugend wird Hamburger Vizemeister mit Trainer Steffen Lau.

1995:
Konsolidierung in der Handballabteilung.
Ulli Kaminski wird erneut Trainer der 1.Damen. Auch für die Herren wird ein neuer Trainer gefunden.

1996:
Die männliche B-Jugend steigt mit Detlef Lau, der die Mannschaft seit den Minis über 11 Jahre trainierte, in die Oberliga auf, dann jedoch als jüngerer Jahrgang der A-Jugend und belegt dort einen guten 3.Platz.

1996/1997:
Bernd Jaecks übernimmt als Trainer die 1.Damen, die weiterhin in der 2.Liga spielt.

1999:
Thomas „Toto“ Kleinworth wird zum neuen Abteilungsleiter gewählt.

2000/2001:
Die 1.Herren belegt wieder „nur“ den undankbaren dritten Platz in der 4.Liga (Trainer: Jürgen Klettner)

Die 2.Herren steigt mit ihrem Trainer Rolf Schwenn in die 5. Liga auf. Rolf ist auch CO-Trainer der 1.Damen und Spielertrainer der 3.Herren.

Die 1.Damen belegt den 3.Platz in der 3.Liga. Die 2.Damen steigt auf in die 4.Liga

Zwischenzeitlich hat sich auch eine 3.Damen zusammen gefunden. Die Mannschaft wird von Andrea „Pinzi“ Pinzek trainiert, die sich auch zusammen mit Anke „Akki“ Boie engagiert um unsere Minis kümmert.

Andrea „Pinzi“ Pinzek erkennt den Wandel der Zeit und erstellt eine erste Internetseite für die Handballabteilung, auf der Informationen für alle bereit gestellt werden sollen.

2001/2002:
Die 1.Damen steigen mit Bernd Jaecks und Rolf Schwenn erneut in die 2.Liga auf, müssen sich aber leider zum Ende der Saison wieder in die 3.Liga verabschieden.

2002/2003:
Unsere Jüngsten sind personell gut bestückt. Wir haben 2 Mini-Mannschaften, 1 männlich F, 1 weiblich E und 1 männlich E.
Um die Minis kümmert sich künftig Rüdiger Dindorf zusammen mit Anke „Akki“ Boie.

Die F-Jugend beendet die Saison als Tabellen-ERSTER in ihrer Gruppe!
Die männliche B-Jugend belegt in der 2.Liga den 3.Platz mit ihrem Trainer Ralf Kupka
Rolf Schwenn übernimmt das Training der 1.Herren

2003/2004:
Die 1.Herren steigt in die 3.Liga auf, schafft aber leider nicht den Verbleib.

15.02.2004: HSV Handball Bundesliga-Mannschaft ist zu Gast in Schenefeld, um ein „Testspiel“ gegen unsere 1.Herren (3.Liga Hamburg) zu absolvieren. Vor dem Spiel wurde erstmal von unseren Handballkindern die Autogrammstunde mit Pascal „Pommes“ Hens, Torsten „Toto“ Jansen, Tomas Svensson und Co. In vollen Zügen ausgeschöpft. Das Endergebnis (11:44) war allen völlig egal. Alle hatten jede Menge Spaß und einen wunderschönen, unvergesslichen Tag.

 

Auf dem Foto "Toto" Thorsten Jansen (HSV) mit Kati Hoeckendorff, Svenja Rothenstein, Hannah Dindorf, Svenja Jacobs, Jonas Dindorf

 

Die 1.Damen schafft den Wiederaufstieg in die 2.Liga
Die 2. Damen und die 2.Herren haben sich sehr achtbar geschlagen. Es wurden viele Spiele erfolgreich bestritten, es haben sich tolle Gemeinschaften gebildet und das ist das, was den Sport bei uns ausmacht!
Leider müssen sich aus privaten und beruflichen Gründen viele Damen zum Ende der Saison verabschieden, sodass die 2.Damen sich gerade eben vor einer Auflösung rettet. Der Spaß geht weiter.

Die männliche C-Jugend wird ERSTER in ihrer Liga.

2004/2005:
Seit Jahren wird die Jugendabteilung bei uns sehr gehegt und gepflegt. In jeder Altersklasse haben wir jetzt wieder mindestens eine Mannschaft gemeldet. Nur bei den Mädchen fehlt eine B-Jugend.

Wir haben jetzt sogar eine erste „Super-Minis“, der jüngste ist gerade mal 4 Jahre jung. Betreut und trainiert werden die Kinder von Susi Flick und Sabine Rüpcke.

Die männlich D1 mit Trainerin Andrea Pinzek spielt in der 2.Liga.

Die 1.Herren peilt den Wiederaufstieg in die 3.Liga an.
Die 2.Herren hat weiterhin ihren Spaß in der 6.Liga und schafft durch etwas mehr Engagement den Aufstieg in die 5.Liga.
Rüdiger Dindorf und Klaus Funke springen als Interimstrainer bei der 1.Damen ein, da Bernd Jaecks und Rolf Schwenn die Saison leider nicht zu Ende bringen können.

Die neue Sporthalle Achter de Weiden ist fertig gestellt. Wir hoffen auf mehr und intensivere Trainingseinheiten, wo Achter de Weiden doch jetzt 2 Hallen zur Verfügung stehen. Mal sehen, was uns an zusätzlichen Zeiten zugestanden wird.

2005/2006:
Wir starten in die neue Saison mit 14 Kinder- und Jugendmannschaften und 3 Erwachsenen-Mannschaften. Mit 265 Mitgliedern sind wir so stark, wie noch nie.

Da anfangs kein neuer Trainer für die 1.Damen gefunden werden kann, orientieren sich einige Spielerinnen neu. Andere hören auch altersbedingt auf. Obwohl ein sicherer Platz in der 2.Liga gehalten werden konnte, wird die neu zu bildende Mannschaft für die nächste Saison in der 3.Liga gemeldet. Als Trainer wird Carsten Rüpcke gewonnen.

Die 2.Damen bleibt uns erhalten und wird von Rolf und Pinzi trainiert.
Die 1.Herren erarbeitet sich den angepeilten Aufstieg in die 3.Liga.

Bei den Kindern wird die männliche E-Jugend in der höchsten Hamburger Spielklasse gemeldet. Trainer Bernd Bestmann hat als Co-Trainer einen engagierten Vater gewinnen können.
Die weibliche D-Jugend erreicht mit Rüdiger Dindorf einen guten 2.Platz in der 3.Liga.

2006: Das Jubiläumsjahr ( 110 Jahre Blau-Weiß 96 und 750 Jahre Schenefeld ) gibt nicht nur Anlass zum Jubeln.
Am 11.04.2006 verstirbt unser langjähriger, sehr engagierter Handballtrainer Bernd-Peter Jaecks.

Im Sommer 2006 machen sich 50 Jugendliche mit Trainern und 15 Eltern auf den Weg zu einem Feldturnier in Jörl (bei Flensburg). Neben ein paar Sportsachen waren Zelte, Verpflegung und ein Grill im Gepäck. Alle hatten super viel Spaß und sahen Handball vom Feinsten.

2006/2007:
Handball WM 2007: Das Projekt Gold wird zum Wintermärchen. Deutschland wird Weltmeister im eigenen Land und alle europäischen Pokale im Vereinssport gehen an deutsche Mannschaften.
Wie andere Vereine erfahren auch wir einen enormen Zuwachs, vorwiegend im Kinder- und Jugendbereich.
Freud und Leid liegen hier nah beieinander, da sich nicht annähernd in gleichem Umfang auch die Anzahl unserer Trainer und die Hallenzeiten erhöhen. Rüdiger Dindorf, unser Jugendwart, trainiert derzeit 5 Mannschaften (mF, mE, wD1, wD2 und wC). Selbst spielt er in der 1.Herren und ist „nebenbei“ noch berufstätig.
Wir geben weiterhin unser Bestes – aber hier muss unbedingt was passieren.

Die weibliche C-Jugend belegt mit Rüdiger Dindorf am Ende der Saison Platz 1 in der 3.Liga.

Die männlich D2 wird in der 2.Liga mit Bernd Bestmann ebenfalls Meister und wird nächste Saison in der Oberliga spielen. Auch die anderen Mannschaften spielen in ihren Ligen gut mit. Lediglich die männlich D1 hat personelle Probleme, kann 3x nicht zu den Spielen antreten und wird leider vom Verband für den Punktspielbetrieb gestrichen.

Im Juni 2007 nehmen wir mit den Kindern und Jugendlichen zum zweiten Mal am Feldturnier in Jörl (bei Flensburg) teil. 70 Kinder, „begleitet“ von 24 Erwachsenen, machten sich diesmal im Autokorso mit Gepäck, Zelten, Verpflegung und Grill auf den Weg. Wir waren so perfekt organisiert, dass andere Turnierteilnehmer bei uns Essen und Trinken kaufen wollten.
Aber auch sportlich haben unsere Mannschaften gut mitgehalten. Die weibliche C-Jugend musste sich dann leider im Viertelfinale einer deutlich überlegenen dänischen Mannschaft geschlagen geben.

2007/2008:
Die männlich C1 spielt in der 2.Liga

Die männlich D1 belegt mit ihrem Trainer Bernd Bestmann, der einen großen Teil der Jungs seit der F-Jugend betreut, einen guten 5. Platz in der Hamburger Oberliga.

Im Mai 2008 startet eine gemischte Truppe aus männlichen D- und C-Jugendspielern zu einem Turnier nach Frankreich. Die Einladung entstand im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Schenefeld und Voisins-le-Bretonneux. Natürlich stand auch ein Ausflug nach Paris auf dem Programm. 660 Stufen auf den Eifelturm ist auch ein gutes Training.

 

Die Spielvereinigung Blau-Weiß 96 Schenefeld e.V. veranstaltet jährlich eine Sportlerehrung, bei der die Aktiven wegen toller sportlicher Leistungen ausgezeichnet werden. Die Aktiven können sowohl Sportlerinnen und Sportler sein, die diese Leistungen selber errungen haben, oder TrainerInnen und SchiedsrichterInnen, die maßgeblichen Anteil an dem Erreichten hatten.

 

2008 wurde die Sportlerehrung im Rahmen des 24-Stunden-Laufes durchgeführt. Für die Handballer wurden die Jungs der männlich D1 mit ihrem Trainer Bernd Bestmann auf die Bühne gerufen. Unsere Vorstandsvorsitzende Marga Gätjens übergab die Urkunden und Medaillen. Anerkennende Worte zu einer guten Saison in der Hamburger Oberliga und dem Weg dorthin gab’s vom Jugendwart Rüdiger Dindorf.


2008/2009:
Zum Andenken an unseren langjährigen Handballtrainer Bernd-Peter Jaecks, der am 11.04.2006 verstorben ist, hat die Handballabteilung der Spielvereinigung Blau-Weiß 96 Schenefeld das "B-P-J Gedächtnisturnier" ins Leben gerufen und erstmals im Januar 2009 durchgeführt. Das Turnier soll künftig jedes Jahr stattfinden.

Carsten Rüpcke wird zum neuen Abteilungsleiter gewählt. „Toto“ hatte sich aus familiären und beruflichen Gründen nach 12 Jahren Amtszeit nicht wieder zur Wahl gestellt.

Wir haben aktuell 16 Mannschaften, davon 4 im Erwachsenenbereich.

Die 1.Herren belegt mit ihrem neuen Trainer Per Kohne den zweiten Platz in der 3.Liga.

Nach einigen Abgängen in der weiblichen C- und weiblichen B-Jugend wird eine neue weibliche B-Jugend mit gemischten Jahrgängen gebildet.

Die männlich C1 (letzte Saison noch D) kann spieltechnisch in der Oberliga zwar mithalten, muss sich als jüngerer Jahrgang aber der körperlichen Überlegenheit der Gegner aus den älteren Jahrgängen geschlagen geben. Sie steigen ab und spielen nächste Saison wieder 2. Liga.

Die männlich D1 beendet die Saison ungeschlagen als ERSTER in der 3.Liga.

 

Am 04. Juli 2009 fanden auf den Sportplätzen der Blankeneser Chaussee gleich drei Großveranstaltungen statt. Das 2. internationale Fußball Städtepartnerschaftsturnier mit Gästen aus Weißrussland und Frankreich und natürlich zahlreichen Jugendmannschaften aus der Umgebung. Die Familiade, auf der die ganze Familie zusammen viele verschiedene sportliche Aktivitäten spielerisch bestreiten konnte. Und die Ehrungen der Kinder und Jugendlichen, die besondere und herausragende Leistungen in ihrer Sportart innerhalb des letzten Jahres erreicht haben. Aus der Handballabteilung wurden die männliche D-Jugend und die männliche E-Jugend für eine besonders erfolgreiche Saison geehrt.

 

 

2009/2010:

Wir starten mit einer Jugendmannschaft mehr in die Saison, als im letzten Jahr. Auch unsere „Kleinen“ werden größer und beginnen mit dem Punktspielbetrieb.

 

Die männliche C1 (letzte Saison noch Oberliga Hamburg) beendet die Saison in der 2. Liga als Tabellen-Erster.

 

Carsten Rüpcke tritt aus beruflichen Gründen von seinem Amt des Abteilungsleiters zurück. Zur neuen Abteilungsleiterin wird Andrea „Pinzi“ Pinzek gewählt.

 

In diesem Jahr fand die Sportlerehrung am 05. Juni im Rahmen des Vierten Schenefelder 24-Stunden-Laufes statt. Aus der Handballabteilung wurden für ihre Bereitschaft, sich in jungen Jahren als Betreuer und Nachwuchstrainer zu engagieren folgende Jugendliche geehrt:
Hannah Dindorf, Felix Graetz, Henrik Klärner und unser FSJler Hendrik Jacobs
(auf dem Foto mit unserer Vorstandsvorsitzenden Marga Gätjens und Abteilungsleiterin Andrea "Pinzi" Pinzek)

 

 

2010/2011:

Wenn jetzt von der “Oberliga” gesprochen wird, ist die Oberliga Hamburg-Schleswig Holstein gemeint. Die Regionalliga gibt es nicht mehr. Wie im Erwachsenen-, heißt jetzt auch im Jugendbereich die 1. Liga (Oberliga) Hamburg-Liga, die 2. Liga Landesliga, die 3. Liga Bezirksliga, die 4. Liga Kreisliga und die 5. Liga Kreisklasse.

 

2011/2012

Die männliche B-Jugend wird Tabellen-Zweiter in der Landesliga, möchte aber nächste Saison in der Hamburg-Liga spielen. Sie setzen sich in der Qualifikationsrunde durch und schaffen den Aufstieg.

 

2012/2013

Die männliche B-Jugend spielt in der Hamburg-Liga und beendet die Saison als Hamburger Vize-Meister. Sie wollen auch nächste Saison als A-Jugend weiter in der Hamburg-Liga spielen und setzen sich erneut über die Qualifikationsrunde durch.

 

Die männliche A-Jugend geht mit Trainerin Andrea Pinzek geschlossen in die Herren

 

Erstmals seit ? Jahren wird Blau-Weiß ohne Damen-Mannschaft in die nächste Saison starten. Zu viele der Spielerinnen hören aus unterschiedlichsten Gründen auf, so dass keine spielfähige Mannschaft mehr übrig bleibt. Die verbleibenden 6, die dem Handball treu bleiben möchten, wechseln zum Nachbarn nach Halstenbek.

 

2013/2014

Die männliche A-Jugend erspielt sich in der Hamburg-Liga einen akzeptablen 5. Platz, muss für die nächste Saison aber trotzdem in die Qualifikationsrunde.

 

Andrea Pinzek und Rolf Schwenn stehen als Abteilungsleiter nicht mehr zur Verfügung. Zum neuen Leiter wird Rüdiger Dindorf, der bisherige Jugendwart, gewählt. Vertreter wird Christopher Langeloh, Spieler der 1. Herren. Zum neuen Jugendwart wird Tim Kuhlmeyer gewählt.

 

2014/2015

Die männliche A-Jugend spielt auch in ihrer letzten Jugend-Saison in der Hamburg-Liga. Trainer ist weiterhin Rüdiger Dindorf, der den Job in Personalunion auch für die 1. Herren übernimmt.

 

Mai 2015

Gründung der Handball-Spielgemeinschaft HTS/BW96 Handball,

bestehend aus den Mitgliedern der Handball-Abteilungen von Blau-Weiß 96 Schenefeld und der Halstenbeker TS.