Was ist AIKIDO?

 

AIKIDO ist wie andere japanische Kampfkünste ebenso aus den Kampftechniken der Samurai entstanden und dient heute in erster Linie dem Erwerb von Selbstverteidigungskenntnissen und der Ausübung von Sport.

Jedoch legt man im Vergleich zu anderen Selbstverteidigungskünsten im AIKIDO besonderen Wert auf ein harmonisches Miteinander beim Trainieren: Es geht also in einem ersten Schritt darum, dass man durch partnerschaftliches Zusammenarbeiten die grundlegenden Bewegungsformen erlernt und umsetzt. In einem weiteren Schritt werden dann diese Bewegungen in Hinblick auf Effektivität verfeinert.

Entsprechend dieser Zielsetzung gibt es im AIKIDO keine Wettkämpfe. Dies hat zum einen den Vorteil, dass Altersgruppen ab 10 Jahren mit AIKIDO beginnen können. Zum anderen bleibt so das Verletzungsrisiko gering, was wiederum die Freude an der Bewegung positiv beeinflusst.

Natürlich heißt das Fehlen von Wettkämpfen nicht, dass AIKIDO eine Form von Tanz ist und damit ineffektiv ist. Ganz im Gegenteil: Im Training bleibt natürlich auch Raum für sog. randori (freies Sparring). In diesem lernt der Trainierende nicht nur, möglichen Angreifern auszuweichen, sondern ebenfalls die gelernten Verteidigungstechniken auf Ihre Effektivität hin zu überprüfen bzw. unter realistischen Bedingungen anzuwenden. Dies meint hierbei nicht nur die Verteidigung gegen einen Angreifer, sondern ebenso so die gegen mehrere oder bewaffnete Angreifer.

Wie erwähnt, ist AIKIDO nicht nur die Verteidigung gegen waffenlose Angreifer. Dies ergibt sich schon aus den Ursprüngen des AIKIDO: den Kampfkünsten der Samurai. Entsprechend finden auch Übungswaffen wie das Schwert (bokken), das Messer (tanto) und der Kurzstab (jo) Eingang ins Training.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann gucken Sie doch zu einem Probetraining vorbei. Ein T-Shirt und ein lange Sporthose reichen aus, um die ersten Erfahrungen zu sammeln. AIKIDO sollte man selbst erfahren!

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