Blau-Weiß 96 - Floorball

Bernd Thiell

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Auf einem Treffen am 5. Juni 2007 wurde die Unihockey/Floorball-Abteilung gegründet

 

INFO: Was ist Unihockey / Floorball?

Die Sportart Unihockey / Floorball hat sich beim Feldhockey, beim Eishockey und beim Basketball alle positiven Dinge und Regeln abgeguckt, um daraus zusammen mit einem federleichten und gefahrlosen Lochball, High-Tech-Kunststoffschlägern und einer bandenumrandeten Spielfläche in der Halle eine völlig neue, gefahrlose und rasante Mannschaftssportart entstehen zu lassen.

 

Kurz gesagt: eine interessante Mischung! Es ist dem Eishockeyspiel sehr ähnlich, allerdings wird hier nur der Ball gespielt und die technischen Finessen der Spieler werden durch einsichtige Spielregeln geschützt. Dieser Sport findet nach einer kurzen Einführung wegen seiner Einfachheit eine wachsende Anhängerschar in Kindergärten, Schulen und Vereinen, sodass dortige Gruppen immer zahlreicher werden und es seit mehreren Jahren bereits Turniere, Punktspielbetriebe und sogar Weltmeisterschaften gibt.

 

Neugierig geworden? Schläger in die Hand und los gehts...

 

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Aktuelle Meldungen

Schenefeld mit Arbeitssieg gegen Hannover

(03.12.2019)

Am vergangenen Samstag empfing Blau-Weiß 96 Schenefeld die Hannover Mustangs in der Sporthalle Achter de Weiden. Nach dem wichtigen Sieg gegen Bremen und dem Pokalsieg gegen Wernigerode gingen die Blau-Weißen hochmotiviert in das fünfte Saisonspiel. Die Hannover Mustangs, die zwei ihrer vier Spiele für sich entscheiden konnten, gingen als Außenseiter in diese Partie.

Schenefeld startete sehr schwerfällig in das erste Spieldrittel. Das Gästeteam bereitete viele Probleme durch ein aggressives Verteidigungsverhalten, das schon tief in der Schenefelder Hälfte begann. Durch viele Unsicherheiten und technische Fehler kamen die Hannoveraner immer wieder gefährlich vor das Schenefelder Tor. Aber auch Blau-Weiß 96 hatte einige gute Chancen, welche sich allerdings oft nur aus Kontersituationen ergaben. In diesem
ungewohnt hektischen Spiel gelang es den Blau-Weißen dennoch in der 12. Minute durch ein Tor von Sören Gittek (Jonathan Heins) in Führung zu gehen. Es dauerte jedoch nur 21 Sekunden, bis Hannover ausglich. Maurice Keller, der den dritten Platz in der Scorer Liste belegt, verwandelte den Ball im Schenefelder Gehäuse. Knapp 5 Minuten vor Schluss ging BW96 abermals in Führung durch ein Tor von Marius Schwartz, vorgelegt von Sören Gittek. Aber auch diesmal hielt der Vorsprung nicht lange an. So gelang es Hannover noch vor der ersten Drittelpause auszugleichen. Das erste Drittel war durch ein ungewohnt hektisches Konterspiel und viele technische Unsauberkeiten der Schenefelder gekennzeichnet.
Die Heimmannschaft startete mit 2 Minuten Überzahl in den zweiten Spielabschnitt und verwertete diese durch Justus Karnath (Timo Rother) zum 3:2. Nur eine Minute später gelang den Mustangs abermals der Ausgleich. Die Gäste ruhten sich jedoch nicht lange auf dem Unentschieden aus, sondern legten 12 Sekunden später zum 3:4 nach. In der siebten Spielminute mussten die Mustangs abermals für 2 Minuten in die Unterzahl. Schenefeld stellte seine Überzahlqualitäten erneut unter Beweis, als Schwartz (Benedikt Fiedrich) nach nur wenigen Sekunden den gegnerischen Torwart in der kurzen Ecke überraschen konnte.
Fünf Minuten später wiederholte sich das Spiel nochmal. Schenefeld geriet in Rückstand (4:5), Hannover muss nach einem Stockschlag zu viert spielen und BW96 nutzt dies zum Ausgleich (Fiedrich auf Johannes Gebauer). Gebauer war es dann auch, der die Schenefelder wenig später wieder in Führung brachte. Knappe fünf Minuten vor Ende des Mitteldrittels konnte Tobias Karnath, der frei vor dem Hannoveraner Torwart auftauchte, nur noch durch einen Stockschlag gestoppt werden. Die Schiedsrichter zögerten keine Sekunde und gaben einen Penalty, der von Spielertrainer Benedikt Fiedrich souverän zum 7:5 versenkt wurde. 2 Minuten vor dem Drittelende gelang es J. Karnath (Rother) sogar noch die
Führung auf 8:5 auszubauen. Wenig später zeigte sich aber zum wiederholten Male an diesem Nachmittag die technische Unsicherheit der Schenefelder, durch welche Hannover in Unterzahl auf 8:5 verkürzen konnte.

Im entscheidenden Drittel ließen die Tore nicht lange auf sich warten. Innerhalb von fünf Minuten schossen die Gäste zwei Tore und glichen so wieder aus (8:8). Nach einer Auszeit von Schenefeld brach allerdings der Bann und es gelang erst Rother und danach Lasse Schmidt (Schwartz) das Spiel noch einmal zu Gunsten der Schenefeld zu kippen. Kurz danach muss der Hannoveraner J. Keller bereits zum dritten Mal auf der Strafbank Platz nehmen. Dieses Mal war es Schwartz, der den entscheidenden Pass zu Gebauer spielte, welcher das 11:8 erzielte. Nur eine halbe Minute später gab es die nächste Überzahl für BW96 und damit auch das nächste Tor, wieder durch Gebauer. Nach einem Schutzraumvergehen vor dem Schenefelder Tor gab es einen Strafschuss für die Gäste, Birth hält diesen jedoch. In den letzten fünf Minuten der zerfahrenen Partie traf zunächst Rother (Fiedrich), daraufhin Schmidt (Gittek) und wieder Rother durch die Vorlage von Fiedrich (15:8). Die Gäste erzielten zwar eine Minute vor Ende noch ein Tor, mussten sich aber mit 15:9 geschlagen geben.

Das größte Problem waren die zahlreichen Ballverluste der Schenefelder die regelmäßig zu Kontertoren führten. Das Spiel war definitiv nicht das stärkste Spiel der Blau-Weißen, aber
trotz dessen steht am Ende ein, wenn auch hart umkämpfter, Sieg.
Hannover Mustangs:
[T] Malik Stelmaszczyk, [T] Ann Christin Schröder, Constantin Sicking, Mark Gaiduk, [C] Jeffrey Keller(0+1), Marc Keller(3+2), Maurice Keller (5+2), Nikita Povelkin (1+1), Amir Schreiber, Pascal Dillenberger, Raiko Krüger (1+0)
Blau-Weiß 96 Schenefeld:
Marius Schwartz (2+2), Johannes Gebauer(4+0), Simon Glass, [C] Hendrik Vahl, Sascha Czapelka, Benedikt Fiedrich(1+4), Tim Ole Sonntag, Tobias Karnath, Justus Karnath(2+0), Jonathan Tore Heins(0+1), Jakob Momme Heins, Frederic Thiele(0+1), Timo Rother(3+2), [T] Jonah Koop, Alexander Ohlandt, Sören Gittek(1+2), Lasse Schmidt(2+0), [T] Sebastian Birth

Schenefeld empfängt Hannover als Tabellenführer

(29.11.2019)

Nachdem Schenefeld die letzten beiden Spiele knapp und vor Allem furios für sich entscheiden konnte, kommen nun die Hannover Mustangs an die Sporthalle Achter de Weiden.
Blau-Weiß ist in dieser Saison noch ohne Punktverlust und sicherte sich am letzten Samstag im Spitzenspiel bei Eiche Horn in Bremen durch ein umkämpftes 6:5 die Tabellenführung in der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Nun soll der sechste Sieg in Folge her, um dem Ziel „Wiederaufstieg“ ein Schritt näher zu kommen. Gegner sind die Hannover Mustangs, welche sich derzeit auf dem fünften Tabellenrang wiederfinden.
Auch wenn für die Blau- Weißen am Wochenende natürlich nur ein Sieg zählt, sollte Schenefeld das Spiel, welches um 15 starten wird, nicht auf die leichte Schulter nehmen. Insbesondere Maurice Keller kann in dieser Saison bei den Hannoveranern überzeugen und
steht mit acht Toren und sieben Vorlagen auf dem dritten Platz der Scorerliste. Keller war es auch, der die Mustangs mit fünf Toren fast im Alleingang zum Heimsieg gegen den BSV Roxel am vergangenen Wochenende schoss (8:5).
Auf Schenefelder Seite werden einige verletzte und kranke Spieler zurück in den Kader kehren. Jakob Heins, Jonas Hachmann, Ruven Rödiger und Christopher Petermann werden es jedoch nicht schaffen rechtzeitig fit zu werden und somit das Spiel von der Tribüne aus verfolgen. Auch Angreifer Daniel Czapelka wird den Schenefeldern aufgrund einer Knieverletzung für noch unbestimmte Zeit fehlen. Dennoch kann das Trainertrio auf 16 Feldspieler zurückgreifen, darunter auch auf Benedikt Fiedrich und Tobias Karnath, die derzeit Schenefelds Tobscorer in der zweiten Floorball- Bundesliga sind.
Schenefeld wird, wie so oft in dieser Saison, versuchen den Gegner früh unter Druck zu setzen und somit viele Torchancen zu kreieren. Auch das Powerplay der 96er ist brandgefährlich, was Schenefeld zuletzt auch in Bremen unter Beweis stellte.

 

Schenefeld vs. Hannover
Samstag, 30.11.2019, 15:00 Uhr
Sporthalle Achter de Weiden

Schenefeld entführt drei verloren geglaubte Punkte aus Bremen

(25.11.2019)

Wenn Blau-Weiß 96 Schenefeld gegen den TV Eiche Horn Bremen spielt dann war das in den vergangenen Jahren immer eine Garantie für spannende, schnelle und umkämpfte Floorballpartien – und auch dieses Mal wurden alle Fans mit Hang zum Nervenkitzel nicht enttäuscht.
Die Ausgangssituation versprach ein Spiel auf dem höchsten Niveau, dass die 2. Floorballbundesliga zu bieten hat. BW96 Schenefeld und Eiche Horn sind beide mit der klaren Zielsetzung des Aufstiegs in die höchste Spielklasse in die Saison gegangen und beide Teams sind aus ihren ersten Liga- und Pokalspielen mit einer makellosen Bilanz herausgegangen. Mit entsprechend viel Selbstvertrauen sind die Teams in das direkte Aufeinandertreffen gegangen.
Doch das erwartete Floorballfeuerwerk konnte insbesondere von blau-weißer Seite nicht entzündet werden. Eiche kam besser ins Spiel und zeigte sich von Anfang an bissiger als Schenefeld auch wenn hochkarätige Chancen zunächst auf beiden Seiten nicht herausgespielt werden konnten. Schließlich konnte Bremen seine starke körperliche Präsenz in der Anfangsphase in der fünften Spielminute ausnutzen, als ein abgefälschter Ball aus einem
Zweikampf bei Hannes Röttger landete und dieser den kurzen Moment der Unordnung nutzte, um mit einem Schuss von der Außenbande einzunetzen. Ein Treffer, der in seiner Entstehung
den chaotischen Spielverlauf gut wiederspiegelte. In der Folge schaffte es das Team aus Schenefeld zwar Zweikämpfe besser anzunehmen aber Eiche Horn blieb für den größten Teil des ersten Drittels die spielbestimmende Mannschaft. Dem Heimteam fehlte es einzig daran den Ball in gefährliche Zonen zu bringen. Das Schenefelder „Offensivspiel“ beschränkte sich dagegen größtenteils darauf den Ball in Kontersituationen durch technische Fehler und schnell nach hinten rückende Bremer zügig wieder herzugeben. Doch Schenefeld wurde der Ausweg aus dieser schwierigen Phase nahezu auf dem Silbertablett serviert. Es folgten vier 2-Minuten-
Strafen für Eiche Horn, inklusive einer zweiminütigen doppelten Überzahlsituation. Allerdings zeigte Schenefelds Powerplay überraschend schwache Abschlüsse, sodass die lange Überzahlphase ungenutzt blieb. So verabschiedete sich Blau-Weiß aus einem heißumkämpften, aber spielerisch bescheidenen ersten Drittel mit einem 0:1-Rückstand und musste zu allem Überfluß auch noch das zweite Drittel 30 Sekunden lang in Unterzahl beginnen.

 

Das mittlere Drittel startete aus Sicht der Schleswig-Holsteiner nicht besser. Nach zwei weiteren 2-Minuten-Strafen gegen Schenefeld und einem daraus resultierenden Gegentor später, kamen beide Teams in dem munteren hin und her immer wieder in gefährliche
Abschlusspositionen. Schließlich fasste sich Timo Rother ein Herz und markierte nach 33 Minuten mit einem Schlenzer gegen die Laufrichtung des ansonsten gut aufgelegten Bremer Torhüters den Anschlusstreffer. So endete dieses Drittel ebenfalls mit einem Ein-Tore-Rückstand und alles war vorbereitet für einen heißen Tanz in den letzten zwanzig Minuten.

 

Auch im letzten Spielabschnitt erwischten die Spieler aus Horn den besseren Start und gingen durch zwei weitere Tore mit 4:1 in Führung. Doch auch nach diesen Toren spielten beide Teams weiterhin mit offenem Visier und warfen - wenn es schon technisch nicht funktionieren will - zumindest körperlich alles ins Spiel. Und tatsächlich schaffte es Schenefeld gegen hoch verteidigende Bremer mit zwei schnell aufeinanderfolgenden Treffern in der 13. Minute durch Sören Gittek und abermals Timo Rother wieder auf Schlagdistanz heranzukommen. Hoffnung auf etwas Zählbares schien sich bei den Schenefeldern breit zu machen. Es folgte jedoch eine weitere 2-Minuten-Strafe gegen Schenefeld, die erneut zum zwei-Tore-Vorsprung für Bremen führte. Schenefeld legte nochmal alles in die Waagschale, aber es schien heute einfach zu
vieles nicht zu gelingen. Dreieinhalb Minuten vor Spielende sah alles danach aus, dass das Schenefelder Team am heutigen Tage kein Mittel fand gegen den stark aufspielenden Bremer Torhüter und die gut stehende, sowie schnell und körperbetont agierende Defensive aus Horn. Doch dann kam es zur spielentscheidenden Szene und der Adrenalinpegel aller Spieler und Fans in der Halle war am Limit: Ein Bremer Spieler tritt nach einem Zweikampf hinter dem
Schenefelder Tor nach und erhält dafür eine 5-Minuten-Strafe. Im anschließenden Powerplay, das bis zum Spielende anhält, verteidigt Eiche Horn tief vor dem eigenen Slot und versucht die 5:3-Führung über die Zeit zu retten. Das Schenefelder Powerplay probierte es nun gar nicht mehr den Ball laufen zu lassen, sondern hielt einfach drauf und versuchte möglichst viele Bälle am Block der Bremer vorbei aufs Tor zu bringen. Und endlich war den Blau-Weißen das
Glück hold, denn zwischen der 18. und 19. Spielminute schafften es Benedikt Fiedrich und Justus Karnath drei Mal den Ball irgendwie im gegnerischen Tor unterzubringen. Die letzte Minute spielte das Team aus Schenefeld in Überzahl klugerweise herunter und so war der 6:5
Erfolg von Blau-Weiß 96 Schenefeld über den TV Eiche Horn Bremen Gewissheit.

 

In einem Spiel, das zwar nicht hochklassig, aber hart umkämpft war, entführt Schenefeld drei
sehr wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft aus Bremen.

 

TV Eiche Horn Bremen:

Florian von Kroge, Arne Kerlin, Noah Ehrenfried, Thilo Jablonski, Daniel Plate, Denis Komarov, Daniel Serafiniak,
[C] Till Geiler (0+1), Kai Ehrenfried, Finn von Kroge (1+0), Hannes Röttger (1+0), Leon Bauer, Erik Ebbinghaus
(1+1), Ole Gerdsen, Miro Siljamo, Luis Moes, Marcel Westermann (0+1), [T] Timothy Lizotte, Leon Schweiger
(2+0), [T] Matthew Sellars

 

Blau-Weiß 96 Schenefeld:
Marius Schwartz (0+1), Johannes Gebauer (0+1), Simon Glass, [C] Hendrik Vahl, Sascha Czapelka (0+1),
Benedikt Fiedrich (1+1), Tobias Karnath, Justus Karnath (2+0), Jonathan Tore Heins, Frederic Thiele,
Timo Rother (2+0), [T] Jonah Koop, Alexander Ohlandt, Sören Gittek (1+0), Lasse Schmidt, [T] Bennet Druminski

Schweres Los für Schenefeld- Red Devils Wernigerode kommen in die Sporthalle Achter de Weiden

(15.11.2019)

Am kommenden Samstag empfängt Schenefeld die Red Devils Wernigerode in der dritten Runde des Floorball-Deutschland Pokals. Die beiden Mannschaften kennen sich bereits aus zahlreichen Duellen aus der 1. Bundesliga.
 
Schenefeld ist in dieser Saison nach insgesamt 5 Spielen noch ungeschlagen. Zuletzt bezwangen die Blau-Weißen BSV Roxel 15:3, in der letzten Pokal-Runde gewannen sie gegen den TSC Wellingsbüttel. Als Erstligist mussten die Gäste aus Wernigerode im Pokal erst ein Spiel bestreiten. Im SachsenAnhalt Duell gegen den PSV 90 Dessau konnten sich die Red Devils überraschend knapp mit 9:7 durchsetzen. In der Bundesliga steht Wernigerode mit 2 Siegen aus 6 Spielen zurzeit auf Platz 8 und spielt weitgehend unter den Erwartungen. Besonders aufpassen müssen die 96er allerdings auf den Finnen Joonas Poutanen, der aktuell mit 9 Toren und 7 Vorlagen Platz 6 der Scorer-Tabelle belegt. Dieser spielte zuletzt in der höchsten finnischen Floorball-Liga.
 
Schenefeld nimmt als Zweitligist die Außenseiterrolle in dieses Pokalspiel ein, zumal sie bisher noch nie gegen die Harzer gewinnen konnten. Dieses Spiel bietet für die 96er jedoch auch die Möglichkeit sich mit einem Erstligaverein zu messen und in Hinblick auf den angestrebten Aufstieg das aktuelle Leistungsniveau zu überprüfen.
 
Auch an diesem Spieltag fallen auf Grund von Verletzungen und Krankheit zwei Spieler aus. Jonas Hachmann (Handverletzung) und Tim Sonntag (Erkältung) müssen sich das Spiel von der Tribüne aus anschauen. Das Trainertrio kann an diesem Spieltag jedoch auf einen 20-Mann starken Kader zurückgreifen und so flexibel auf das Spielgeschehen reagieren.

 

 

Floorball-Deutschland-Pokal 3. Runde

Blau-Weiß 96 Schenefeld vs. Red Devils Wernigerode

Samstag, 16.11.2019 / 19.00 Uhr

Sporthalle Achter de Weiden

Schenefelder Kader steht - Saisonauftakt im Floorball-Deutschland-Pokal

(10.09.2019)

Das neu formierte Spielertrainerteam, bestehend aus Benedikt Fiedrich, Justus Karnath und Lasse Schmidt, gab kürzlich den Kader für die nächste Saison bekannt. Nach dem Abstieg in der letzten Saison, soll dieser nun den direkten Wiederaufstieg erringen. 

Im Vergleich zur Vorsaison hat sich in den Reihen der Blau-Weißen einiges getan. Zwischen den Pfosten räumen sowohl Nico Wirdemann als auch Bennet Druminski ihre Stammplätze aus beruflichen Gründen. Druminski wird das Team weiterhin sporadisch mit Rat und Tat zur Torhüterposition unterstützen. Diese wird in der kommenden Saison von zwei Nachwuchsakteuren ausgefüllt. Jonah Koop gehörte bereits in der Vorsaison schon zum erweiterten Kader und kam zu Kurzeinsätzen. Mit ihm gemeinsam bildet Sebastian Birth (eigene Jugend und 2. Herrenmannschaft) das neue Torhüterduo. 

Als einziger Feldspieler verlässt Jan-Ole Villwock, ebenfalls beruflich bedingt, das Team für mindestens eine Saison in Richtung Süddeutschland. 

Das Trainerteam setzt in dieser Saison konsequent auf junge Talente und eigene Nachwuchsspieler. Mit Miguel Sigmund steht ein „waschechtes“ Blau-Weißes Eigengewächs im Kader. Zudem kehrt Simon Glass nach seinem Auslandsjahr in Italien zurück in die Sporthalle Achter de Weiden. Mit Ruven Roediger wechselt zudem ein Akteur mit Zweitligaerfahrung von den Baltic Storms aus Kiel nach Schenefeld. Komplettiert werden die Neuzugänge von Jugend-Nationalspieler Frederic Thiele, der vom TSC Wellingsbüttel zum Team stößt. 

Am kommenden Wochenende steht für die Schenefelder Floorballer die erste Bewährungsprobe an. In der ersten Runde des Pokalwettbewerbs geht es zur Zweitvertretung des Ligakonkurrenten TV Eiche Horn in Bremen (Regionalliga). Definitiv verzichten müssen die Blau-Weißen am Samstag auf Alexander Ohlandt und Johannes Gebauer (beide verletzt) sowie Hendrik Vahl (privat verhindert). 

Floorball-Deutschland-Pokal 1. Runde TV Eiche Horn Bremen II vs. Schenefeld Samstag, 14.09.2019, 18 Uhr Berckstraße 87, 28459 Bremen 

 

Rabenschwarzer Nachmittag – Schenefeld mit dem Rücken zur Wand

(17.04.2019)

Am vergangenen Wochenende gastierte der Zweitligist aus Bonn zur ersten Relegationspartie in der Sporthalle Achter de Weiden.

Schenefeld verschlief den Beginn der Partie komplett und lag binnen dreizehn Minuten mit 0:4 zurück. Bonn zeigte sich brutal effektiv und operierte statt geordnetem Aufbauspiel vor allem mit langen Bällen. Zwar kam Blau-Weiß durch Schwartz zum ersten eigenen Treffer, kassierte allerdings eine Sekunde vor der Pausensirene noch das 1:5.

Für den zweiten Durchgang hatten sich die Schenefelder entsprechend viel vorgenommen. Es dauerte nur 32 Sekunden ehe Rother im Slot den Überblick behielt und den Pass von J. Karnath im Tor unterbrachte. In Überzahl gelang den Gästen jedoch die erneute 4-Tore- Führung. In der zweiten Hälfte des Drittels zeigte Blau-Weiß noch die besten zehn der insgesamt schwachen 60 Minuten an diesem Nachmittag. Zunächst konnte Fiedrich nach schöner Einzelleistung das 3:6 erzielen. Die nächste gelungene Offensivaktion startete Ohlandt, der nach einem Sololauf von hinter dem eigenen Tor mustergültig Irrgang bediente, der den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste.

Im Schlussdrittel erwischte erneut Bonn den besseren Start und konnte auf 4:7 davonziehen. Der Anschlusstreffer durch Czapelka wurde postwendend mit zwei weiteren Toren gekontert, sodass es acht Minuten vor Schluss 5:9 stand. Schenefeld warf mit einem zusätzlichen Feldspieler nochmal alles nach vorne und fand zunächst durch Fiedrich am kurzen Pfosten erneut den Weg ins Tor. Czapelka konnte dreißig Sekunden vor der Sirene mit dem 7:9 aus kurzer Distanz lediglich Ergebniskosmetik betreiben.

Schenefeld verlor die Partie vollkommen zurecht und mit einer inakzeptablen Leistung. Über volle 60 Minuten fand das gewohnte Offensivspiel nicht zwingend statt. Stattdessen schlichen sich in der Rückwärtsbewegung und Defensive viele individuelle Fehler ein, die Bonn zum Toreschießen einluden. Die Gäste zeigten sich vor dem Tor eiskalt und benötigten für ihre 9 Tore nicht viele Abschlüsse. Am kommenden Samstag gilt es in Bonn den direkten Abstieg abzuwenden und ein drittes Spiel am Sonntag zu erzwingen. Schenefeld gelang dieses Vorhaben bereits in der Vergangenheit. Im Play-Down-Finale des Vorjahres gegen Schriesheim drehte das Team erfolgreich die Serie. Damals jedoch in eigener Halle.

Ungeachtet dessen wird sich das Team in drei Einheiten unter der Woche gezielt vorbereiten, die eigenen Fehler sowie die Bonner Stärken analysieren und mit einer Kampfleistung zurückschlagen!

Wie ist der Himmel? – Blau-Weiß!

 

Wochenenden der Entscheidung – Schenefeld tritt erneut in der Relegation an

(11.04.2019)

Nach der ernüchternden Serie gegen die Floorfighters aus Chemnitz, in der die Blau-Weißen den Auswärtserfolg mit zwei Heimniederlagen verspielten, steht am Samstag die erste Runde der diesjährigen Relegation an. Gegner sind die SSF Dragons Bonn, der Meister der regulären Saison der 2. Bundesliga Nord/West. Die Bonner setzten sich zunächst im Halbfinale gegen den DHfK Leipzig durch, ehe bereits nach zwei Spielen gegen den TV Schriesheim die Finalserie endete. In dieser zeigte die junge Mannschaft aus der ehemaligen Bundeshauptstadt gute Leistungen und führte in beiden Partien bis zur Mitte des Spiels. Das Team ist aus Zweitligazeiten ein alter Bekannter der Schenefelder. Jedoch hat die Mannschaft einen radikalen Umbruch hinter sich und ist gespickt mit Nachwuchstalenten, was eine taktische Einschätzung erschwert.

Ungeachtet dessen haben sich die Blau-Weißen in den vergangenen drei Wochen intensiv auf die kommende Aufgabe vorbereitet und dabei vor allem an den Schwächen aus den Partien gegen Chemnitz gearbeitet. So wurde in einer zusätzlichen Einheit neben einigen Defensivdefiziten vor allem an der Chancenverwertung gefeilt.

Der Klassenunterschied spielt indes keine Rolle für die Schenefelder. Das Team ist mehr als gewarnt und erwarten enge Partien, die wieder über den Kampf entschieden werden. Mit der Relegation haben die Blau-Weißen in der Vorsaison bereits gute Erfahrungen gemacht. Nur zwei Partien benötigte das Team um den TV Eiche Horn zu bezwingen und den Klassenerhalt zu sichern. Damit dieses Unterfangen am Samstag mit einem wichtigen Heimsieg startet, zählen die Blau-Weißen vor allem auf die Unterstützung der treuen Fans!

Schenefeld vs. Bonn

Samstag, 13.04., 16 Uhr

Sporthalle Achter de Weiden

                                                              

Bonn vs. Schenefeld                    

Samstag, 20.04., 18 Uhr

Sportpark Nord, Bonn

 

Falls nötig:

Bonn vs. Schenefeld

Sonntag, 21.04., 16 Uhr

Sportpark Nord, Bonn    

60 gute Minuten in zwei Spielen reichen nicht – Schenefeld verspielt den vorzeitigen Klassenerhalt

(02.04.2019)

Vor etwas mehr als einer Woche sollte der Auswärtssieg in Chemnitz mit einem Heimsieg zum vorzeitigen Klassenerhalt veredelt werden. Dieses Vorhaben misslang aus Blau-Weißer Sicht gründlich.

In der Partie am Samstag zeigten die Gäste sich von Beginn an hochmotiviert und konnten bereits nach 15 Sekunden in Führung gehen. Schenefeld hingegen zeigte sich in der Anfangsphase unkonzentriert und fand nur schwer ins Spiel. Mitte des ersten Drittels baute Chemnitz die Führung auf zwei Tore aus ehe Czapelka nach einem langen Pass von J. Karnath plötzlich frei vor dem Tor auftauchte und eiskalt einschob.

Auch den besseren Start ins zweite Drittel erwischten die Gäste und erhöhten auf 3:1. Karnath war jedoch nur Sekunden später erneut im Mittelpunkt und konnte einen Querpass von Irrgang zum Anschlusstreffer im Tor unterbringen. In der Folge entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch in dem vor allem Blau-Weiß riesige Gelegenheiten ausließ. So zog Chemnitz erneut auf zwei Tore davon, ehe die Kombi Karnath/Irrgang, diesmal durch Letzteren, erfolgreich zuschlug. Unbeeindruckt davon gelang den Gästen erneut der nächste Treffer, sodass es mit einem Ergebnis von 5:3 in die Drittelpause ging.

Schenefeld nahm sich für das Schlussdrittel viel vor und musste direkt den nächsten frühen Rückschlag verkraften. Nur 11 Sekunden nach Wiederanpfiff kam Chemnitz per Eigentor in Überzahl zum 6:3. Vor 215 Zuschauern setzte sich nun der Spielverlauf aus dem zweiten Drittel fort. Czapelka konnte, diesmal nach Vorlage von Irrgang, erneut verkürzen. Durch individuelle Fehler in der Defensive geriet Blau-Weiß nun endgültig klar ins Hintertreffen. Zwei Chemnitzer Tore bedeuteten einen Spielstand von 9:5 rund zwölf Minuten vor dem Ende. Schenefeld bewies nun Moral und warf nochmal alles nach vorn. Zunächst konnte Fiedrich den Ball im Tor unterbringen. Gut zwei Minuten vor der Schlusssirene brachte Kapitän Schmidt Blau-Weiß nochmal auf zwei Tore heran. Das Tor von Karnath in der 60. Spielminute sollte jedoch das letzte an diesem Nachmittag bleiben, sodass der Schenefelder Sturmlauf in der Schlussphase letztendlich unbelohnt blieb. Es musste also eine dritte Partie über den Ausgang der Serie entscheiden.

Mit viel Motivation aus den starken zehn Schlussminuten der Samstagspartie ging Schenefeld ins entscheidende Spiel. Die ersten zehn Minuten erinnerten jedoch an die schwächere Phase des Vortages. Jeweils ein Gegentor in der ersten und fünften Spielminute bedeuteten erneut den frühen Rückstand. Eine Minute später fand Schwartz mit einem klugen Querpass den mitgelaufenen Rother, der zum Anschlusstreffer einschob. Die kurzzeitige Schenefelder Euphorie währte jedoch nur kurz. Zwei weitere Treffer der Gastgeber, die sich an diesem Tag brutal effektiv zeigten und nahezu jede Chance verwerteten, brachten Blau-Weiß mit drei Toren in Rückstand. Mitte des ersten Spielabschnitts stabilisierte sich Schenefeld langsam, ließ aber erneut gute Gelegenheiten verstreichen.

Im zweiten Drittel kam Blau-Weiß mit viel Schwung aus der Kabine und präsentierte sich mit zunehmender Spielzeit stark und kämpferisch. Zunächst konnte Spielertrainer Fiedrich einen Penalty souverän verwandeln. In Überzahl legte Fiedrich anschließend den Anschlusstreffer auf und fand Ex-Chemnitzer Irrgang, der aus der Halbposition mit einem platzierten Schuss Erfolg hatte. Vor dem Schlussdrittel führten die Gäste aus Chemnitz somit mit 4:3.

Hier überboten die Schenefelder sich zunächst wiederholt im Auslassen von Großchancen. Was vorne nicht ins Tor wollte, wurde hinten eiskalt bestraft und Chemnitz konnte den Vorsprung ausbauen. Gebauer fand mit einer schönen Einzelleistung jedoch postwendend die Antwort. Wie bereits am Vortag musste Blau-Weiß in der Schlussphase einen knappen Rückstand aufholen. Erschwert wurde dieses Vorhaben durch eine fragwürdige 10-Minuten- Zeitstrafe gegen Kapitän Schmidt. Viele Fans in der Halle hatten ein gewisses Maß an Schauspielkunst in der strafbaren Szene ausgemacht, sodass die Reaktion auf der Tribüne entsprechend ausfiel. Die Männer in Blau und Weiß ließen sich davon jedoch nicht anstecken, überstanden die Unterzahl unbeschadet und hatten sogar noch eine Ausgleichschance. In den verbleibenden Minuten warf Schenefeld mit einem zusätzlichen Feldspieler nochmal alles noch vorne, vermochte aber die Niederlage nicht mehr abzuwenden.

Unter dem Strich zeigten die Blau-Weißen an diesem Wochenende 60 starke Minuten, die sie jedoch denkbar schlecht auf beide Spiele aufteilten. Die ersten fünfzig Minuten im Samstagsspiel sowie die verschlafene Anfangsphase am Sonntag entschieden letztendlich eine ausgeglichene und hochspannende Serie. Im Anschluss an die Partie war es trotz der Enttäuschung eine Selbstverständlichkeit Chemnitz zum Klassenerhalt zu gratulieren und sich für drei tolle Spiele zu bedanken.

Nach kurzer Enttäuschung richtet sich der Blick durch die Blau-Weiße Brille natürlich in Richtung Relegation. Diese steht, bedingt durch die ausstehenden Finalspiele in Liga 2 zwischen Schriesheim und Bonn, erst in knapp drei Wochen an. Bis dahin werden die Schenefelder Jungs nochmal Kraft tanken und an der Chancenverwertung feilen, sodass egal gegen welchen Gegner der Klassenerhalt am Ostersamstag feststehen wird.

Wie ist der Himmel?– Blau-Weiß!

 

 

Sensationeller Saisonabschluss der U17

(01.04.2019)

Unsere U17 hat am letzten Spieltag der Saison 2018/19 ein Spiel ohne Erwartungsdruck - der Gegner von der SG Wellingsbüttel/Wyk ist immerhin Tabellenführer und tritt mit makelloser Bilanz von 21 Punkten aus sieben Spielen an.

Als erster Weckruf dauert es dann auch gerade einmal 7 Sekunden (!!!), bis der Favorit zum ersten mal zuschlägt. Aber Blau-Weiß hört den Wecker, lässt sich nicht beeindrucken und findet gut ins Spiel. Das erste Drittel endet 2:2 nach sehenswerten Aktionen auf beiden Seiten.

Auch das zweite Drittel beginnt ausgeglichen, es entwickelt sich ein temporeicher und sehenswerter Schlagabtausch mit Chancen und Toren auf beiden Seiten. Das ist aus Schenefelder Sicht aller Ehren wert, steht man doch selbst mit dem vergleichsweise jungen Team 'nur' auf Platz 4 der fünf Mannschaften in der aktuellen Liga. Gegen Ende des zweiten Drittels geraten die Blau-Weißen dann etwas stärker unter Druck und der Tabellenführer kann zum ersten mal in der Partie um zwei Tore davon ziehen. Die zweite Pause bietet eine hochwillkommene Verschnaufpause beim Zwischenstand von 4:6.

Nach einem weiteren schnellen Tor zu Beginn des letzten Abschnitts sowie einem Penaltytor für die Gegner ziehen die Gegner auf einen Viertorevorsprung davon. Trotzdem bleibt Blau-Weiß konzentriert, stabilisiert das Spiel und zeigt in dieser Phase eine solide Abwehrleistung. Vorne gelingt es zwischenzeitlich sogar, auf 5:8 zu verkürzen. In den letzten fünf Spielminuten drehen unsere Jungs noch einmal richtig auf und erreichen trotz massiver Gegenwehr den 8:8 Ausgleich. In der an Spannung kaum zu überbietenden Schlussphase kann der Tabellenführer noch einmal vorlegen und Blau-Weiß per Penalty den Punktgewinn sichern.

Nach dieser geschlossen starken Mannschaftsleistung ist dann auch niemand enttäuscht, als Wellingsbüttel/Wyk mit dem Golden Goal in der Overtime den Extrapunkt mit nach Hause nimmt. In einer temporeichen und kämpferischen Partie hat sich Blau-Weiß absolut auf Aufenhöhe präsentiert. Das macht Lust auf die nächste Saison!

Herzlichen Glückwunsch an Sam (K), Moritz (T), Constantin, Nic, Amely, Frederik, Jakob, Jonathan, Julian, Hendrik und Ian

Playdownauftakt mit Big-Point – Schenefeld siegt in Chemnitz

(20.03.2019)

Am Sonntag stand für die Blau-Weißen das erste Aufeinandertreffen in den Play-Downs mit Chemnitz auf dem Spielplan. In der Finalserie galt es mit einem Auswärtssieg eine optimale Ausgangslage für die anstehenden Heimspiele am kommenden Wochenende zu legen. Chemnitz entwickelte sich in der Vergangenheit zum wahren Angstgegner. Die letzten sechs Partien gingen allesamt an die Karl-Marx-Städter.

Dementsprechend hochmotiviert und von einer guten Trainingswoche getragen startete Schenefeld in die Partie und erwischte einen Auftakt nach Maß. Es dauerte 13 Sekunden ehe Irrgang den mitgelaufenen Rother freispielte, der zur Führung traf. Beflügelt vom frühen Erfolgserlebnis dominierte Blau-Weiß in der Folge komplett das Spielgeschehen und ließ einige Chancen liegen. Chemnitz scheiterte unter anderem per Penalty am starken Druminski. Es dauerte bis in die 15. Spielminute, ehe eine starke Kombination über J. Karnath und Ohlandt erneut Rother fand, der vor dem Tor eiskalt blieb und zur 2:0- Pausenführung traf.

Das zweite Drittel startete wie der erste Durchgang: mit Jubel bei Blau-Weiß und mit dem Duo Irrgang/Rother. Letzterer machte mit seinem dritten Treffer des Tages seinen Hattrick nach nur 51 Sekunden perfekt. Die konzentrierte Defensive Schenefelds erwischte in den folgenden Minuten eine schwache Phase, sodass Chemnitz zum 3:1 kam. Angetrieben vom ersten Erfolgserlebnis hatten die Gastgeber in der Folge beste Gelegenheiten, die von Druminski mit mehreren bärenstarken Paraden vereitelt wurden. Auch eine Unterzahl überstanden die Blau-Weißen unbeschadet. Wie erfolgreiches Powerplay geht, sahen die 205 Zuschauer wenig später auf der anderen Seite. J. Karnath behielt kurz vor Ablauf der Strafzeit die Übersicht und fand Gebauer mit einem Querpass, der aus spitzem Winkel auf 4:1 stellte.

Mit dieser Führung im Rücken ging es ins Schlussdrittel. Gewarnt durch die Ereignisse der Vergangenheit, als Schenefeld gerade in dieser Phase des Spiels mehrmals den Sieg verspielte, schalteten die Blau-Weißen nun endgültig in den Hochkonzentrationsmodus. Ein erneutes Überzahlspiel nutzte erneut Gebauer, diesmal von Rother freigespielt, mit einem herrlichen Tor aus der Distanz. Chemnitz fand diesmal jedoch eine schnelle Antwort und erzielte das 5:2. Direkt im Anschluss war wieder die Schenefelder Überzahl-Formation gefordert und lieferte wiederholt Zählbares. Schwartz eroberte den Ball an der Mittellinie und hämmerte das Spielgerät zum 6:2 in den linken Torwinkel. Sechzehn Minuten vor dem Ende waren die Gastgeber nun gefordert und gingen bereits früh ins Risiko. Ohne Torwart, aber mit einem sechsten Feldspieler fiel das 6:3. Das Chemnitzer Tor blieb verwaist, der Sturmlauf jedoch ohne Ergebnis. Die Blau-Weißen warfen sich in jeden Abschluss und Druminski entschärfte alles Weitere. In einer 6 gegen 4 Überzahlsituation kamen die Gastgeber zwanzig Sekunden vor dem Ende noch zum 6:4-Anschlusstreffer, konnten aber nicht mehr als Ergebniskosmetik betreiben.

Die Schenefelder konnten zur rechten Zeit den ersten Sieg in und gegen Chemnitz feiern. Dank einer starken und geschlossenen Mannschaftleistung, großartigem Kampfgeist und ausgefuchster Taktik gelang der Auftaktsieg in der best-of-three-Serie. Somit fehlt am nächsten Samstag in der Sporthalle Achter de Weiden nur noch ein Sieg für den Klassenerhalt. In der Trainingswoche soll nun der Grundstein gelegt werden und am Samstag mit den eigenen Fans im Rücken der zweite Sieg her!

Wie ist der Himmel? – Blau-Weiß!

Marius Schwartz (1 Tor + 0 Assists) , Daniel Czapelka, Johannes Gebauer (2+0), Christopher Petermann, Hendrik Vahl, Benedikt Fiedrich, Jonathan Tore Heins, [C] Lasse Schmidt, Felix Irrgang (0+2), Tim Ole Sonntag, Timo Rother (3+1), Jonas Hachmann, Tobias Karnath, Jan-Ole Villwock, Justus Karnath (0+1), Alexander Ohlandt (0+1), Sören Gittek, [T] Bennet Druminski

 

Derbytag Teil eins: 2. Herren holen Punkt gegen ETV

(05.03.2019)

 

Am vergangenen Samstag (02.03.19) war großer Derbytag in der Sporthalle Achter de Weiden. Das Highlight war bekanntlich um 18:00 das Duell in der 1. Floorball Bundesliga zwischen BW96 und dem ETV aus Hamburg. Aber auch das Vorprogramm hatte einiges zu bieten, waren es doch die beiden zweiten Mannschaften der beiden Teams, die in der Regionalliga Nord aufeinandertrafen. 


Die Vorzeichen waren deutlich, der ETV kam als Serienmeister der vergangenen Jahre nach Schenefeld, die Blau-Weißen hatten ihrerseits in dieser Saison nicht immer überzeugt, somit waren die Hamburger klar als Favorit auszumachen. Das alles zählt aber bekanntlich in einem Derby nichts, weshalb auch die Schenefelder höchst motiviert in das Spiel gingen. Die taktische Marschroute der Trainer Karnath und Schwartz war klar, die Konter sollten es richten, dem ETV sollte das Leben durch eine solide Defensive schwer gemacht werden. Das Ganze funktionierte auch mehr als gut, so kassierte man im ersten Drittel keinen Gegentreffer, allerdings konnten auch offensiv die erspielten Chancen nicht genutzt werden, also 0:0 nach den ersten 20 Minuten.

 
Im zweiten Abschnitt sollte dann etwas mehr passieren: Nach dreieinhalb gespielten Minuten legte Knaack auf für Sigmund und der traf von der linken Seite ins Tor. Da war sie die Führung. Es dauerte aber nicht lange, bis der ETV ausgleichen konnte. Bohls war gedankenschneller als die Schenefelder Hintermannschaft und netzte zum 1:1. Es ging weiter Schlag auf Schlag: Nicht mal eine Minute später traf Czapelka auf Vorlage von Sigmund sehenswert zur erneuten Führung. Diese hatte jedoch nicht lange Bestand, denn einem individuellen Fehler im Spielaufbau der 96er, folgte prompt das 2:2 durch Reichel. Es sollte nicht der letzte dieser Art am heutigen Tage gewesen sein, doch das ist eine andere Geschichte. Es ging jedenfalls mit einem 2:2 in die zweite Drittelpause. 


Im letzten Drittel wollten die Schenefelder sich unbedingt für die bisherige starke Leistung belohnen und arbeiteten weiter sehr konzentriert in der Defensive. Auch die Defensive der Hamburger war weiterhin gut sortiert weshalb weiter keine Tore fielen und auch das letzte Drittel 0:0 endete. Allerdings erwies Behrend seiner Mannschaft einen Bärendienst, als der Hamburger sich kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit eine doppelte Zweiminutenstrafe einhandelte. Blau-Weiß 96 hatte somit sogar die Möglichkeit sich in Überzahl den Extrapunkt und damit auch den Derbysieg zu sichern. Das mit der Überzahlspiel ist allerdings so eine Sache und es waren dann doch leider die Hamburger Piranhhs, die in der Verlängerung in Unterzahl den Siegtreffer markierten. Nichts desto trotz konnten die Schenefelder kurz nach dem Abpfiff wieder lächeln, war es doch eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Spielen gewesen. Kapitän Wöbke resümierte „Es ist ein gewonnener Punkt für uns und ein verlorener für den ETV, damit können wir auf jeden Fall zufrieden sein, auch wenn noch etwas mehr möglich gewesen wäre.“ 


Das nächste Spiel bestreitet das Team dann am 16.03.19 abermals zu Hause in der Sporthalle Achter de Weiden. Um 15:00 geht es gegen den Tabellenletzten aus Flensburg, wo ein Sieg angepeilt wird. 

 

 

Zweiten Matchball vergeben – Schenefeld zurück im Abstiegskampf

(20.02.2019)

Am vergangenen Samstag stand für die Blau-Weißen Floorballer die weiteste Auswärtsfahrt der Saison an. Per Bahn ging ins bayrische Kaufering, wo mit den Red Hocks der amtierende Tabellenletzte wartete. Die Gastgeber hatten unter der Woche als Sofortmaßnahme ihren Erfolgstrainer aus vergangenen Tagen zurück an die Bande geholt. Jeder in der Halle spürte sofort, dass es in dieser Partie um viel ging.

Erwartungsgemäß spielten die Red Hocks vor allem mit Bedacht auf defensive Sicherheit. Auch Schenefeld stand tief, sodass es im ersten Drittel nur hin und wieder zu Torchancen kam. Es dauerte allerdings bis in die Schlussminute ehe Schenefeld in Führung gehen konnte. Einen Freischlag aus zentraler Position versenkte Irrgang nach Vorlage von Fiedrich im Kauferinger Gehäuse.

Im zweiten Drittel kam vor allem Schenefeld zunächst zu guten Gelegenheiten, vermochte diese allerdings nicht zu nutzen. Nachdem Czapelka Mitte des Drittels auf der Strafbank Platz nehmen musste, kamen die Gastgeber sehr glücklich mit einem Abpraller zum Ausgleich. Blau-Weiß zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt. Und Schlug kurz darauf zurück. Erneut war es ein Freischlag, diesmal ausgeführt von Heins, den Irrgang mit einem platzierten Abschluss versenkte. Auch der Ausgleich für Kaufering war nahezu eine Kopie des ersten Treffers und fiel erneut in Überzahl und aus dem Gedränge vor dem Tor.

Das Schlussdrittel musste schließlich die Entscheidung bringen. Kaufering ging nach fünf Minuten nach Chancen auf beiden Seiten mit 3:2 in Führung. Das Anrennen der Blau- Weißen blieb in der Folge ohne Erfolg. Die Gastgeber kamen so zu einer Vielzahl an Kontern. Einzig Druminski, der auf Grund seiner starken Leistung zum besten Schenefelder gewählt wurde, war es zu verdanken, dass die Partie knapp blieb. Kaufering erzielte zwei Minuten vor der Schlusssirene ihren dritten gefühlt identischen Treffer. Wieder in Überzahl und wieder abgefälscht direkt vor Druminski, schlug es zum 4:2 ein. Blau-Weiß versuchte nochmal alles und brachte einen sechsten Feldspieler in die Partie. Kaufering konterte und erzielte das 5:2 ehe Rother mit dem 5:3 aus der Distanz das Ergebnis noch etwas knapper gestalten konnte.

Mehr war an diesem Samstagabend für Blau-Weiß nicht zu holen. Erneut war es vor allem die eigene offensive Ineffizienz, die in einer offenen Partie den Sieg kostete. Entsprechend prekär ist nun die Ausgangslage. Schenefeld steht weiter zwei Punkte vor Chemnitz und Kaufering auf dem 8. Tabellenplatz, der zur Vermeidung der Play-Downs ausreichen würde. Das Restprogramm wiegt jedoch mit der Auswärtspartie in Leipzig und dem Derby gegen wiedererstarkte Piranhhas schwer.

Zudem wird die Personaldecke im Saisonendspurt immer dünner. Ungeachtet dessen ist im Kampf um die Play-Offs ebenfalls noch alles offen und das Team wird bis zur letzten Sekunde Vollgas geben, um erstmalig um den Meistertitel zu spielen!

 

Schwaches Mitteldrittel zieht den Zahn – Schenefeld unterliegt in Chemnitz

(12.02.2019)

Am vergangenen Samstag traten die Blau-Weißen bei den Floor Fighters in Chemnitz an. Schenefeld hätte mit einem Sieg eine Endplatzierung auf den letzten beiden Tabellenplätzen schon fast sicher abwenden können. Auf Grund des Rückzugs der Lilienthaler Wölfe wäre dies gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt.

Beflügelt von dieser Aussicht starteten die Schenefelder nach einer kurzen Abtastphase besser in die Partie und ließen den Ball sicher um das gegnerische Tor herumlaufen. Ausgerechnet Ex-Chemnitzer Irrgang war es dann, der mit einem flachen Schuss zur Führung traf. Diese währte jedoch nicht lange. Die Gastgeber glichen zwei Minuten später aus. Anschließen ließen beide Teams hochkarätige Möglichkeiten aus, sodass es mit diesem Zwischenstand in die erste Pause ging.

Der zweite Spielabschnitt lief aus Blau-Weißer Sicht gut an. In Überzahl brachte Fiedrich den Ball in den Slot zu Rother, der zur erneuten Führung traf. Dieser gute Start wandelte sich jedoch zunehmend in ein Albtraum-Drittel. Binnen 140 Sekunden drehten die Hausherren die Partie mit vier Treffern auf 5:2. Schenefeld agierte in dieser Phase passiv, unaufmerksam und kam stets einen Schritt zu spät. In einer turbulenten Schlussphase traf zunächst J. Karnath mit einem abgefälschten Schuss. Chemnitz baute kurz später die Führung erneut auf drei Tore aus. Eine Sekunde vor der Pausesirene bekam Schenefeld einen Freischlag aus zentraler Position. Die Blau-Weißen vor dem Tor versperrten dem Goalie geschickt die Sicht, sodass Fiedrich den von Ohlandt ins Spiel gebrachten Ball zum 6:4 verwertete.

Nachdem sich Blau-Weiß in der Pause nochmals heiß fürs Schlussdrittel gemacht hatte, verlief der Start mit einigen Chancen verheißungsvoll. Dass jedoch Chemnitz erneut auf drei Tore davonziehen konnte, ließ auf Gästeseite endgültig die Hoffnungen schwinden. Nachdem der 8:4-Gegentreffer fiel, stellten die sich die anwesenden Zuschauer endgültig auf einen Heimsieg der Ostdeutschen ein. Gittek traf zwar kurz vor Schluss aus dem Gedränge vor dem Tor noch zum 8:5, vermochte mit seinem Treffer aber nur Ergebniskosmetik am Endstand zu betreiben.

Schenefeld unterlag den Floor Fighters im sechsten Anlauf zum sechsten Mal. Nachdem es in der Vergangenheit auch viele unglückliche Niederlagen gegen Chemnitz gegeben hatte, war die Niederlage auf Grund der Leistung im zweiten Drittel vollkommen verdient. Die Blau- Weiße Tiefschlafphase kostete die Chance auf einen Punktgewinn. Ungeachtet dessen bleibt das Team zumindest bis zu den Partien am Sonntag weiterhin auf einem Play-Off- Platz. Am nächsten Wochenende geht es ins bayrische Kaufering. Auch hier steht gegen einen direkten Konkurrenten viel auf dem Spiel. Das Team hat die Niederlage bereits aufgearbeitet und will diesen Rückschlag mit einem Sieg in der nächsten Partie beantworten! Torschützen: Irrgang, Rother, Fiedrich, J. Karnath & Gittek

 

6 Punkte für Platz 6 – perfektes Blau-Weißes Wochenende

(01.02.2019)

Das „Wochenende der Wahrheit“ startete am Samstag mit dem Heimspiel gegen BAT Berlin. Das Gastspiel in der Hauptstadt konnte im vergangenen September nach Verlängerung gewonnen werden.

Im Rückspiel egalisierten sich beide Teams zunächst. Es dauerte bis in die 18. Spielminute ehe Spielertrainer Fiedrich einen Pass von Gebauer im Berliner Tor unterbringen konnte. Dieser Treffer war gleichbedeutend mit der Pausenführung.

Im zweiten Durchgang hielten sowohl Druminski als auch sein Berliner Gegenüber die Tore sauber, sodass es mit der 1:0-Führung ins Schlussdrittel ging.

Nach 49 Spielminuten schaffte Schenefeld den erlösenden Treffer zum 2:0. Gittek bediente den mitgelaufenen T. Karnath, der eiskalt vollstreckte. Wenige Augenblicke später verwandelte sich die Sporthalle Achter de Weiden endgültig in eine Blau-Weiße Party. J. Karnath setzte Schwartz in Szene, der mit dem 3:0 für die Vorentscheidung sorgte. Der starke Druminski ließ auch bis zur Schlusssirene keinen Berliner Treffer zu, sodass Schenefeld das Heimspiel mit dem floorballuntypischen Ergebnis von 3:0 für sich entscheiden konnte.

Marius Schwartz (1 Tor + 0 Assist), Daniel Czapelka, Johannes Gebauer (0+1), Jakob Momme Heins, Hendrik Vahl, Benedikt Fiedrich (1+0), Jonathan Tore Heins, [C] Lasse Schmidt, Felix Irrgang, Timo Rother, Jonas Hachmann, Tobias Karnath (1+0), Justus Karnath (0+1), [T] Jonah Koop, Ivar Lassen, Alexander Ohlandt, Sören Gittek (0+1), [T] Bennet Druminski

Am Sonntag ging es nun darum, den Sieg gegen Berlin mit einem weiteren starken Auftritt gegen Holzbüttgen zu vergolden. Dies schien gegen die Rheinländer zunächst gut zu gelingen. Im zweiten Überzahlspiel tauchte Rother zentral vor dem Tor der Gastgeber auf und verwertete einen Pass von T. Karnath zur Führung. Nur kurze Zeit später gab es mit dem Ausgleichstreffer und kurz darauf der Führung für Holzbüttgen einen Rückschlag, den Blau-Weiß zunächst gut wegsteckte. Fiedrich tankte sich an der linken Bande gegen mehrere Gegenspieler durch und traf halbhoch in die lange Ecke zum Ausgleich. Nach einer unglücklichen Abwehraktion entschiedenen die starken Unparteiischen auf Penalty für die Gastgeber, die souverän zur 3:2-Pausenführung verwandelten.

Im zweiten Spielabschnitt kam Schenefeld sehr stark aus der Kabine und in Überzahl prompt durch Gebauer aus der Distanz zum Ausgleich. Zwei Minuten später war es erneut Gebauer nach Vorlage von Fiedrich, der Blau-Weiß wieder in Führung brachte. Sechs Minuten später machte Gebauer mit seinem dritten Treffer den lupenreinen Hattrick, diesmal nach Vorlage von Irrgang, perfekt. Ein weiterer Gegentreffer vor der Pause ließ Holzbüttgen mit dem 4:5 wieder in Schlagdistanz rücken.

Den besseren Start ins Schlussdrittel fand erneut Blau-Weiß. Schwartz setzte sich gegen mehrere Gegenspieler durch und ließ dem Goalie der Gastgeber keine Abwehrchance. Rund zehn Minuten vor Ende der Partie fand Gittek mit einem Pass in den Lauf T. Karnath, der von der linken Bande den Ball passgenau im langen Eck versenkte und die Führung auf drei Tore stellte. Die Freude über die vermeintlich sichere Führung währte nur kurz. Holzbüttgen kam erneut zum Anschlusstreffer. Die Partie hatte noch mehr Dramaturgie zu bieten. Zunächst kamen die Gastgeber vier Minuten vor der Schlusssirene per Freischlag zum 6:7- Anschlusstreffer. In der Folge drückte Holzbüttgen nochmal auf den Ausgleich und bekam zum Entsetzen der Schenefelder 90 Sekunden vor dem Ende der Partie noch einen Penalty zugesprochen. Druminski avancierte wie bereits am Vortag zum Matchwinner und entschärfte diesen nervenstark. Die Blau-Weiße Defensivmauer hielt und konnte einen 7:6- Auswärtssieg bejubeln.

Durch diese big-points gegen die direkte Konkurrenz melden sich die Schenefelder zurück im Kampf um die Play-Off-Plätze. Mit dem Sprung auf Platz sechs bestätigt sich der positive Trend aus der Trainingswoche nun auch auf dem Feld. Dank großem Kampf, Leidenschaft und einer überragenden mannschaftlichen Geschlossenheit blickt das Team nun kampfeslustig auf die anstehenden Partien.

Zunächst steht die kommende Einheit ganz im Zeichen der Regeneration. Am Wochenende ruht der Ligabetrieb zugunsten der Nationalmannschaften. Für Schenefeld geht es anschließend gegen die direkte Konkurrenz weiter. Bei den Auswärtspartien in Chemnitz und Kaufering sowie dem abschließenden Heimspiel gegen die Piranhhas gilt es die nun geschaffene gute Ausgangsposition mit mindestens 6 Punkten zu veredeln. Zusätzlich geht es gegen den starken Tabellenführer aus Leipzig.

Marius Schwartz (1 Tor + 0 Assist), Daniel Czapelka, Johannes Gebauer (3+0), Jakob Momme Heins, Hendrik Vahl, Benedikt Fiedrich (1+2), Jonathan Tore Heins, [C] Lasse Schmidt, Felix Irrgang (0+1), Timo Rother (1+0), Jonas Hachmann, Tobias Karnath (1+1), Jan-Ole Villwock, Justus Karnath, Sören Gittek (0+1), [T] Bennet Druminski

 

Keine Punkte aus den ersten zwei Spielen des Jahres

(22.01.2019)

Schenefeld vs. Lilienthal

An diesem Wochenende standen für die Schenefelder die ersten beiden Partien nach der langen Winterpause an. Zunächst ging es im Heimspiel gegen den Nordrivalen aus Lilienthal.

Die Gäste erwischten vor 135 Zuschauern den besseren Start und gingen in der vierten Spielminute in Führung. Es dauerte bis zur 9. Minute ehe Spielertrainer Fiedrich nach Vorlage von Gebauer aus der Distanz zum Ausgleich traf. Wachgeküsst von diesem Treffer kamen die Blau-Weißen nun besser in die Partie. Die anschließende Überzahlsituation brachte prompt die Führung. Irrgang fand mit viel Übersicht Gebauer, der aus zentraler Position dem Gästegoalie keine Abwehrchance ließ. Schenefeld im ersten Drittel noch ein weiteres Gegentor hinnehmen, sodass es mit einem 2:2 in die Pause ging.

Im zweiten Spielabschnitt hatte beide Teams Chancen, scheiterten aber an den starken Torhütern. In der 28. Minute schickte Rother Gittek mit einem Pass in den Lauf vor das gegnerische Tor, wo dieser eiskalt verwandelte. Schenefeld entglitt die Partie in der Folge und Lilienthal drehte die Partie auf 3:5. Kurz vor der Pause war es erneut Fiedrich nach Vorlage von Gebauer, der die Blau-Weißen wieder in Schlagdistanz brachte.

Im Schlussabschnitt gelang schnell der Ausgleichstreffer. Sonntag tankte sich an der linken Bande durch und fand mit seinem Pass Irrgang, der mit einem präzisen Schuss in den kurzen Torwinkel erfolgreich war. Nun gab es ein Chanenfeuerwerk für Blau-Weiß. Mehrere hochkarätige Gelegenheiten konnten nicht genutzt werden. Auf der anderen Seite trafen die Gäste noch ein weiteres Mal. Auch die Schenefelder Schlussoffensive wurde nicht belohnt, sodass sich die Lilienthal knapp mit 5:6 durchsetzen konnten.

Marius Schwartz, Daniel Czapelka, Johannes Gebauer (1 Tor + 2 Asissts), Christopher Petermann, Jakob Momme Heins, Hendrik Vahl, Benedikt Fiedrich (2+0), Jonathan Tore Heins, [C] Lasse Schmidt, Felix Irrgang (1+1), Tim Ole Sonntag (0+1), Timo Rother (0+1), Jonas Hachmann, Tobias Karnath, Justus Karnath, [T] Jonah Koop, Sören Gittek (1+0), [T] Bennet Druminski

Wernigerode vs. Schenefeld

Nur 23 Stunden nach der Schlusssirene mussten die Blau-Weißen bei den Red Devils aus Wernigerode antreten. Gegen die Mannschaft, die traditionell unter Mithilfe der lokalen Großbrauerei mit einigen Skandinavischen Legionären verstärkt wird, standen neben dem am bereits am Samstag ausfallenden Czapelka auch Fiedrich verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

Nichtsdestotrotz bot Schenefeld eine schlagkräftige Mannschaft im Harz auf. Diese zeigte im ersten Spielabschnitt eine konzentrierte Defensivleistung und konnte Offensiv einige Akzente setzen. Wernigerode kam dennoch zu einem eigenen Treffer und führte begünstigt durch ein Eigentor der Schenefelder nach dem ersten Spielabschnitt mit 2:0.

Im zweiten Drittel fand Blau-Weiß Offensiv nicht zu zwingenden Aktionen. Auf der Gegenseite zeigten sich die Gastgeber höchst effektiv und schraubten das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe. Einige Vorstöße der Schenefelder zum Ende des Drittels fanden nicht den Weg ins Tor, sodass es mit diesem Ergebnis in den Schlussabschnitt ging.

Hier zeigten die Blau-Weißen sofort, dass sie sich einiges für das Schlussdrittel vorgenommen hatten. Zunächst parierte Druminski einen Penalty von Granlund, der sich im Hinspiel neunfach in die Torschützenliste eintragen konnte. Dann spielte Vahl Kapitän Schmidt an der Bande frei. Schmidt zeigte sich kaltschnäuzig und traf zum 4:1. Nur Sekunden später war es Rother, der einen Abpraller von Jakob Heins im Netz versenkte. Wernigerode kam erneut mit brutaler Effektivität und zwei Toren zurück. Den Schlusspunkt des Spiels setzte wieder Schenefeld. In Überzahl legte J. Karnath den Ball auf Schwartz, der aus der Distanz den Weg ins Netz fand. Der unaufhaltsame Druminski sorgte mit einer überragenden Leistung dafür, dass es beim Endergebnis von 6:3 blieb.

Unter dem Strich war an diesem Wochenende gegen favorisierte Gegner viel mehr drin. Dies lag vor allem an der eigenen Chancenverwertung. Hier muss im Training unter der Woche intensiv gearbeitet werden, da die Konkurrenz im Abstiegskampf gegen die Favoriten gleich mehrmals gepunktet hat und Blau-Weiß vom siebten auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallen ist. Zwar haben einige Teams schon mehr Spiele absolviert, die Tendenz sollte aber Warnung genug sein. Am nächsten Wochenende warten mit dem Heimspiel gegen Berlin und der Auswärtspartie in Holzbüttgen zwei extrem entscheidende Spiele im Hinblick auf die Endplatzierung.

Johannes Gebauer, Marius Schwartz (1 Tor + 0 Assists), Jakob Momme Heins (0+1), Hendrik Vahl (0+1), Jonathan Tore Heins, [C] Lasse Schmidt (1+0), Felix Irrgang, Timo Rother (1+0), Jonas Hachmann, Tobias Karnath, Jan-Ole Villwock, Justus Karnath (0+1), [T] Jonah Koop, Sören Gittek, [T] Bennet Druminski

 

Schenefelder Jugend gibt erfolgreiches U17-Großfelddebüt vor eigenem Publikum

(23.11.2018)

Die Vorzeichen waren ungewiss als am vergangenen Samstag, den 17.11.2018, die neue schenefelder Jugendmannschaft zu ihrem ersten Großspiel antrat. Zehn der 15 eingesetzten Spieler treten auch in der U15-Liga an und haben alleine schon aufgrund ihres Alters nur wenig Erfahrung auf dem Großfeld. Insgesamt ist die diesjährige U17-Mannschaft gespickt von  vielen U15-Spielern – wobei der jüngste Spieler im U17-Kader gerade mal 12 Jahre alt ist. Diese jungen Spieler sollen nicht nur unsere fünf „reinen“ U17-Spieler im Team personell unterstützen, sondern auch für die kommenden Jahre Erfahrung sammeln, sodass wir in einem bis drei Jahren an die Erfolge des letzten U17-Teams anknüpfen können.

Und so startete die Großfeldreise unserer unerfahrenen Truppe mit einem Debüt gegen die schwierig einzuschätzende Spielgemeinschaft aus Schwarzenbek und Glinde. Doch jeder im schenefelder Team war in jedem Fall gewarnt, da Schwarzenbek/Glinde am ersten Spieltag gegen ein Baltic Storms-Team gewann, das namhafte, spielbestimmende Talente eingesetzt hatte. (Schenefeld hatte am ersten Spieltag spielfrei.)

Unser Team zeigte zwar ihre Nervosität im Warm-Up, aber konnte in einem ruhigen ersten Drittel ihre Aufregung ablegen. Das junge, uneingespielte Team zeigte eine konzentrierte Leistung und hielt sich insbesondere in der Defensive an die Vorgaben des Trainerteams, sodass es zu wenig gefährlichen Situationen vor dem schenefelder Tor kam. Offensiv kreierte man zwar immer wieder gefährliche Bogenläufe, doch nahm man auch häufig ungeschickte 1v1- oder sogar 1v2-Situationen und so lief man sich immer wieder am Gegner fest. Allerdings waren nicht alle Bemühungen vergebens, denn als sich Jakob Heins nach einem öffnenden Pass von Oskar Schattschneider zum wiederholten Male in diesem Drittel von seinem Gegenspieler lösen konnte, erzielte er nach einem präzisen Schuss in den langen Winkel nach 14 Minuten den erlösenden Führungstreffer. Da trotz der Nervosität vor Spielbeginn eigene Fehler im Spielaufbau nahezu vollständig vermieden wurden und bei gegnerischem Ballbesitz die gefährlichen Räume in der eigenen Hälfte gut zugestellt wurden, konnten wir mit der Führung im Rücken in die Pause gehen.

Zu Beginn des zweiten Drittels mussten unsere Großfelddebütanten aber direkt zeigen wie sie mit einem Rückschlag umgehen, denn die Spielgemeinschaft aus Schwarzenbek und Glinde nutzte eine unübersichtliche Situation vor unserem Tor und erzielte nach einem abgefälschten Schuss ins kurze Eck den Ausgleichstreffer. Ansonsten kam es zwar jetzt wiederholt zu Situationen vor unserem Tor, die ungeschickt geklärt wurden, aber hier war stets auf Moritz Stößner, unsere Nummer 1 im Tor, Verlass. Das eigene Offensivspiel wurde eingespielter und es wurden mehr Pässe gesucht, um sich auch hinter dem gegnerischen Tor festzusetzen. Schließlich war es Hendrik Mai, der sich im Verlauf der Partie immer weiter steigerte, was schließlich darin gipfelte, dass er sich nach 29 Minuten nicht nur gegen seinen Gegenspieler durchsetzte, sondern auch mit viel Übersicht einen feinen Pass auf unseren Youngster Ian Meyer spielte, der souverän im 1 gegen 0 zur erneuten Führung einnetzte.

Unser Team war nun am Drücker und konnte trotz einiger Spielerwechsel zur Hälfte des Spiels das Spiel bestimmen. Die Defensive stand gut und wir setzten die Spieler der Spielgemeinschaft immer wieder unter Druck. Insbesondere Julian Langefeldt verhinderte durch seine Geschwindigkeit und Aggressivität im Anlaufen, sowie durch seine Spielintelligenz um die richtigen Situation zu identifizieren, nahezu im Alleingang, dass die gegnerische Spielgemeinschaft den Ball in die Nähe der schenefelder Hälfte bringen konnte. Falls dann doch ein langer Ball in der schenefelder Hälfte gespielt wurde, konnte dieser zügig erobert und mit einem konzentrierten Aufbau wieder nach vorne gebracht werden. Nach einem Pass von Amely Dühring war es schließlich Max Urban, der seine Ballkontrolle und Zweikampfstärke nutzte, um sich gegen zwei Spieler durchzusetzen und mit der Rückhand den Torwart zu umrunden. In den letzten fünf Minuten kam es noch zu einer zweiminütigen Überzahlsituation für unser junges schenefelder Team. Leider hatte das Team aber noch keine Gelegenheit ihr Power-Play zu trainieren, sodass das Trainerteam nach der Aussprache der Strafe kurzerhand ein Timeout nahm, um grobe Züge des Power-Plays zu erläutern. Leider zeigte sich, dass wir insbesondere bei Ballverlust noch zu unsicher agierten und hatten daher nicht nur weniger eigene Chancen als im bisherigen Spielverlauf, sondern liefen sogar in einen 2 gegen 1-Konter, den die Gäste aus Schwarzenbek/Glinde zum Anschlusstreffer nutzten. Die Stimmung im jungen Team wurde angespannter, da allen bewusst war, dass diese Überzahlsituation alles andere als ideal ausgespielt wurde. Als in der darauffolgenden Drittelpause das Trainerteam den Spielern aber verdeutlichte, dass die mangelnde Erfahrung im Überzahlspiel nicht die Fehler des Teams oder von einzelnen Spielern, sondern lediglich bisher nicht ausreichend Trainingszeit sei, löste sich die Anspannung und die Vorfreude auf das gemeinsame Ziel im letzten Drittel kam in den Vordergrund.

In den letzten 20 Minuten gab unser neu zusammengewürfeltes Jugendteam nochmal alles: Arbeitete bei Ballverlust geschlossen nach hinten, nahm die Zweikämpfe in der eigenen Hälfte an und versuchte denjenigen Angriffsfloorball zu spielen, der in den letzten Wochen im Training einstudiert wurde. Außerdem unterstützen sich alle Spieler gegenseitig von der Bank und feuerten sich für jede gelungene Aktion gegenseitig an, sodass eine packende und mitreißende Atmosphäre im schenefelder Team entstand. Der Erfahrenste des Teams, Jonathan Heins, war es schließlich, der in diesem Drittel die spielentscheidenden Aktionen setzen sollte. Zunächst erkannte er bei einem Freischlag vor dem gegnerischen Tor, dass die Gäste ihre Mauer ungeschickt positioniert haben. Er verzichtete daher auf eine einstudierte Freischlagvariante und schickte den Ball auf direktem Wege ins Tornetz. Neun Minuten vor Spielende zeigte eben jener Jonathan Heins dann seine ganze Klasse und setzte sich nicht nur gegen einen oder zwei Spieler durch, sondern nahm es gleich mit allen fünf Gegenspielern nacheinander auf und bezwang nach diesem phänomenalen Solo auch noch den Torwart, sodass Schenefeld relativ komfortabel mit drei Toren Vorsprung führte. Die Spielgemeinschaft Schwarzenbek/Glinde agierte daraufhin deutlich aggressiver und versuchte nach eigenem Ballverlust direkt wieder zu stören. Hierbei erkannte man abermals die Unerfahrenheit unseres jungen Teams, die den erhöhten Druck natürlich spürten und vor allem während des Gegenpressings häufiger schlechte Entscheidungen trafen. Die kämpferische Leistung und die Laufbereitschaft waren aber weiterhin tadellos und die Paraden unseres Torwarts hielten den schenefelder Vorsprung bei drei Toren. Drei Minuten vor Ende schlug dann doch noch der Ball nach einem Bogenlauf im kurzen Eck ein und der zu diesem Zeitpunkt verdiente Anschlusstreffer zum 5:3 war gefallen. Vielmehr sollte aber nicht mehr passieren und so blieb es nach 60 Minuten bei diesem Ergebnis.

Die neue schenefelder U17-Mannschaft gewinnt damit ihr Auftaktspiel durch eine überzeugende Mannschaftsleistung gegen ein gutspielendes Team aus Schwarzenbek/Glinde, das zeigte, warum sie ihr erstes Spiel gewinnen konnte. Unser Team hat es aber geschafft, in jeder personellen Kombination die Vorgaben aus dem Training der letzten beiden Monate, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive, gut umzusetzen und zeigt, dass trotz des jungen Alters mit ihnen bereits in dieser Saison zu rechnen ist. Das macht Lust auf mehr!

Wie praktisch, dass es direkt am kommenden Sonntag gegen die Baltic Storms, eine Spielgemeinschaft aus den ehemaligen Floorballhochburgen des Nordens Kiel und Neuwittenbek. Das Jugendteam dieser beiden Teams spielt aber schon seit mehreren Jahren als Spielgemeinschaft zusammen und ist auch in diesem Jahr wieder gespickt von großen Talenten, die in der Lage sind ein Spiel alleine zu entscheiden. Hier ist ein deutlicher Unterschied in der Spielweise zu der eher homogenen Spielgemeinschaft Schwarzenbek/Glinde. Man darf gespannt sein, wie sich unser Team gegen diese andere Spielweise schlägt. Wir werden in jedem Fall alles geben!

Wie ist der Himmel? Blau-Weiß!

Punkteteilung vor Rekordkulisse – Derby bleibt ohne Sieger

(20.11.2018)

Am vergangenen Samstag kam es in der Sporthalle Hoheluft zum Showdown zwischen den Piranhhas und Schenefeld. Das erste Derby in dieser Spielzeit sollte ein Spektakel werden. Dementsprechend riesig war das Interesse. Die Halle war mit 600 Zuschauern, darunter ein großer Blau-Weißer Block aus Schenefeld, bis auf den letzten Platz gefüllt, weitere 500 Fans aus ganz Deutschland verfolgten den Live-Stream unseres Partners Harbourtown im Netz. Eine derartige Kulisse gibt es in Floorball-Deutschland maximal im Play-Off-Finale oder dem Pokalendspiel.

Schenefeld startete bis in die Haarspitzen motiviert und voller Tatendrang ins Derby. Nach nur 66 Sekunden traf Irrgang das Lattenkreuz, den abprallenden Ball verwertete Schmidt per Volley zur frühen Führung. Nur drei Minuten später bediente Fiedrich den freistehenden Gebauer, der den Ball aus der Distanz zum 2:0 einnetzte. Nach diesem fulminanten Start hatten die Blau-Weißen in den ersten zehn Spielminuten noch weitere Einschussgelegenheiten, um die Führung auszubauen. Diese wurden allerdings nicht genutzt, sodass die Gastgeber ab Mitte des ersten Drittels besser ins Spiel fanden und den Anschlusstreffer erzielen konnten. Kurz darauf gelang sogar der 2:2-Ausgleich, der auch zur Pause bestand hatte.

Auch in den zweiten Spielabschnitt startete Blau-Weiß wieder mit einem schnellen Treffer. Gebauer hebelte mit einem langen Pass vor das gegnerische Tor alle fünf Gegenspieler aus und Czapelka verwandelte eiskalt zur erneuten Führung. Auf dieser schienen sich die Schenefelder nun zunehmend auszuruhen. Der erneute Ausgleich und die Führung für die Piranhhas jeweils nach unübersichtlichen Situationen vor Druminski waren die Folge. Kurz vor der Pausensirene brachte eine Überzahlsituation den Ausgleich. Gebauer verfehlte das Tor knapp, von der Bande sprang der Ball jedoch vor den Schläger von Irrgang, der ihn im kurzen Eck unterbrachte.

Der entscheidende Schlussabschnitt startete erneut mit einem Schenefelder Treffer. Diesmal stand Gebauer am Freischlag und setzte Fiedrich in Szene, der den Ball per Schlenzer in den Torwinkel beförderte. Die Gastgeber kamen wie so oft an diesem Abend wieder ins Spiel zurück. Nach wildem Gestocher vor dem Schenefelder Tor gelangte der Ball zum 5:5- Ausgleich über die Linie. In der Schlussphase hatten beide Teams Chancen auf den Siegtreffer.

In der anschließenden Verlängerung entschärfte Druminski einige wenige Konter der Piranhhas. Blau-Weiß ließ beste Gelegenheiten ungenutzt, sodass die Verlängerung letztendlich ohne weiteren Treffer zu Ende ging.

Unter dem Strich geht die Punkteteilung auch leistungsmäßig in Ordnung. Schenefeld startete wie die Feuerwehr und verpasste es, das Ergebnis früh höher zu gestalten. Danach fand die Offensive zu selten kreative Lösungen. Defensiv boten die Blau-Weißen über weite Strecken der Partie eine gute Leistung. Lediglich im Slot vor dem eigenen Tor fehlte die letzte Konsequenz. Vier der fünf Gegentore fielen hierdurch. Diese Partie markiert gleichzeitig das Ende der Hinrunde. Schenefeld rangiert auf einem starken fünften Tabellenplatz, der zur Play-Off-Teilnahme berechtigen würde. Der Vorsprung auf die Piranhhas beträgt weiterhin sechs Punkte. Nun steht bedingt durch die Weltmeisterschaft in Prag eine zunächst floorballfreie Vorweihnachtszeit an, bevor es am 15.12. mit dem Pokal-Achtelfinale gegen Schriesheim weitergeht.

 

Konzentrierter Pokalauftritt – Blau-Weiß siegt in Bremen

(07.11.2018)

Am vergangenen Samstag stand für Schenefeld die nächste Pokalrunde an. Nachdem es in der letzten Runde gegen den Verbandsligisten aus Magdeburg ein zäher Pflichtsieg wurde, ging es nun gegen den Bremer Zweitligisten Eiche Horn.

Gegen diesen aus zahlreichen Zweitligaspielen und der Relegation der Vorsaison bekannten Gegner war klar, dass es keineswegs ein Spaziergang werden würde. In der kleinen Halle an der Bremer Berckstraße gingen die Gastgeber nach rund einer Minute durch einen abgefälschten Fernschuss in Führung. In diesem ersten Spielabschnitt war es eine ausgeglichene Partie, in denen die Blau-Weißen den Ball zu oft neben statt ins Tor beförderten. Eiche kam kurz vor der Pause noch zu einem gefährlichen Konter und konnte die Führung ausbauen.

Unbeeindruckt vom Rückstand kam Blau-Weiß aus der Kabine. Nachdem eine Bremer Strafzeit aus dem ersten Drittel noch nicht abgelaufen war, ging es direkt ins Powerplay. Hier waren die Schenefelder direkt erfolgreich und Schwartz konnte einen Querpass von J. Karnath im kurzen Eck unterbringen. Nur 90 Sekunden später war Schenefeld erneut in Überzahl und zeigte sich effektiv. Diesmal traf J. Karnath selbst, nachdem er von Rother an der Bande freigespielt wurde. Blau-Weiß übernahm nun vollends die Kontrolle über die Partie. Es dauerte jedoch bis zwei Minuten vor Drittelende, ehe Fiedrich in Unterzahl nach schönem Solo den Führungstreffer erzielen konnte. Zwanzig Sekunden vor der Pausensirene erhöhte erneut Fiedrich nach Vorlage von J. Karnath zum 4:2.

Der Schlussabschnitt brachte die Gastgeber nach nur 48 Sekunden wieder in Schlagdistanz. Wiederrum unbeeindruckt baute Schenefeld die Führung 30 Sekunden später aus. Czapelka lief alleine auf das Bremer Tor zu und traf den Innenpfosten. Von dort sprang der Ball gegen den Goalie und über die Linie. Anschließend umkurvte Rother zwei Gegenspieler und ließ den Ball zum 6:3 im Netz zappeln. Die Gastgeber kamen, angefeuert von einer lautstarken Kulisse, jedoch nochmal auf 5:6 dicht an den Ausgleichstreffer. In der Schlussphase setzten sie alles auf eine Karte und tauschten den Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers. Dies konnte Gebauer prompt bestrafen und zum 7:5-Endstand einnetzen.

Schenefeld gelang es nach anfänglichen Schwierigkeiten die Partie zu kontrollieren und letztendlich der Favoritenrolle gerecht zu werden. Mit der Unterstützung zahlreicher mitgereister Fans konnte der Einzug ins Achtelfinale gesichert werden. Nun richtet sich der Fokus trotz spielfreier Woche endgültig auf das Derby am 17.11. gegen die ETV Piranhhas.

Marius Schwartz (1 Tor + 0 Vorlagen), Daniel Czapelka, Johannes Gebauer (1+0), Jakob Momme Heins, Hendrik Vahl, Benedikt Fiedrich (2+0), Jonathan Tore Heins, [C] Lasse Schmidt, Timo Rother (1+1), Jonas Hachmann, Tobias Karnath, Jan-Ole Villwock, Justus Karnath (1+2), [T] Nico Wirdemann, Ivar Lassen, Alexander Ohlandt, Sören Gittek, [T] Bennet Druminski

 

Schwache Schenefelder Leistung – deutliche Heimniederlage gegen Leipzig

(30.10.2018)

Am vergangenen Samstag war mit dem MFBC Leipzig eines der Topteams der Liga zu Gast in der Sporthalle Achter de Weiden.

Schenefeld befand sich klar in der Außenseiterrolle und bewies in den Anfangsminuten auch warum. Haarsträubende Fehler in der Defensive führten dazu, dass die Gäste bereits nach sechs Minuten mit 0:3 führten. Die Blau-Weißen kämpften sich danach jedoch zurück ins Spiel. Zunächst zog Sonntag aus der Distanz ab und Kapitän Schmidt konnte den Ball noch entscheidend vor dem Tor zum 1:3 abfälschen. Nur fünf Sekunden später eroberte Czapelka den Ball und erzielte den Anschlusstreffer. Die Hoffnung unter den Rund 200 Fans in der Halle währte jedoch nur kurz. Leipzig kam zum 2:4 und konnte in Unterzahl sogar auf 2:5 nachlegen.

Auch im zweiten Drittel setzten die Blau-Weißen ihre ungewohnt schwache Leistung fort. Das 2:6 konnte Gebauer nach einem Alleingang über das ganze Feld kurzzeitig auf 3:6 verkürzen, ehe die Gäste vollends davonzogen und mit einer 3:9-Führung in die Drittelpause gingen.

Im Schlussabschnitt setzten die Schenefelder nochmal alles daran, das Ergebnis zumindest noch etwas knapper zu gestalten. Auch dieses Vorhaben scheiterte, wie so vieles an diesem Nachmittag. Lediglich ein weiteres Tor durch Irrgang nach Vorlage von J. Karnath fiel noch. Dem entgegen standen vier weitere Treffer der starken Gäste, sodass die Partie mit einem deutlichen 4:13 zu Ende ging.

Schenefeld hatte Leipzig in dieser Partie nichts Nennenswertes entgegenzusetzen und bot eine über weite Strecken inakzeptable Leistung. Ungeachtet dessen richtet sich der Fokus nun auf die nächste Pokalrunde am Samstag in Bremen und das Derby am 17.11. bei den Piranhhas. In diesen Spielen werden die Blau-Weißen alles dafür geben, diesen schwachen Auftritt vergessen zu machen.

 

Richtungsweisendes Heimspielwochenende – Schenefeld empfängt Chemnitz und Kaufering

(12.10.2018)

Am kommenden Wochenende erwarten die Blau-Weißen Floorballer zwei echte Härtetests und Standortbestimmungen in der Sporthalle Achter de Weiden.

Zunächst gastieren am Samstag die Floor Fighters aus Chemnitz in Schenefeld. Die Resultate der vergangenen Saison fielen stets knapp aus. Im Heimspiel trennten sich die Teams 4:4 unentschieden, in der Rückrunde setzte es eine 5:7-Auswärtsniederlage. Beide Mannschaften trafen auch in der ersten Play-Down-Runde der letzten Saison aufeinander. Chemnitz gewann in Schenefeld nach Penaltyschießen und entschied auch ein Heimspiel knapp mit 7:5 für sich. Für die Blau-Weißen geht es somit um den ersten Sieg gegen Chemnitz im fünften Aufeinandertreffen. Ganz besonders motiviert dürfte Spielertrainer Irrgang sein. Gegen die Floor Fighters geht es für ihn gegen seine langjährigen Teamkollegen.

Am Sonntag erwartet Blau-Weiß dann den bayrischen Vertreter aus Kaufering. In der Vorsaison konnten die Red Hocks in heimischer Halle mit 5:3 knapp bezwungen werden. Das zweite Aufeinandertreffen der Saison wird dem einen oder anderen Schenefelder auf Grund der Dramaturgie der Ereignisse sicherlich noch im Gedächtnis geblieben sein. Bis 17 Sekunden vor Schluss führte Schenefeld mit zwei Toren am Lech. Ein Sieg wäre gleichbedeutend mit dem Heimrecht in den Play-Downs gewesen. Kaufering blieb jedoch eiskalt und setzte nach besagtem Anschlusstreffer zwei Sekunden vor Schluss den Todesstoß und schickte Blau-Weiß in die vermeintlich schwierigere Aufgabe gegen Chemnitz.

Gegen beide Gegner erwarten die Schenefelder enge und packende Duelle. Mit den heimischen Zuschauern im Rücken können an diesem Wochenende zwei extrem wichtige Siege im Kampf um die erste Play-Off-Teilnahme der Vereinsgeschichte eingefahren werden!

Floorball Schenefeld vs. Floor Fighters Chemnitz

Samstag, 13.10.2018, 15 Uhr, Sporthalle Achter de Weiden

Floorball Schenefeld vs. Red Hocks Kaufering

Sonntag, 14.10.2018, 14 Uhr, Sporthalle Achter de Weiden

 

Entscheidungstor in letzter Sekunde - Schenefeld unterliegt Lilienthal

(24.09.2018)

Am vergangenen Wochenende stand für Schenfeld gegen Vizemeister Lilienthal das erste
Nordderby der Saison auf dem Programm.
Die Blau-Weißen verschliefen die Anfangsphase der Partie und lagen nach knapp 8 Minuten bereits mit 0:2 im Rückstand. Schwartz schaffte wenig später nach einer Vorlage von Irrgang per Volley den Anschlusstreffer, doch schon 30 Sekunden später stellte Lilienthal den alten Abstand wieder her. Mit einem Spielstand von 3:1 gingen beide Teams in die erste Drittelpause.
Schenefeld erwischte den deutlich besseren Start in das zweite Drittel und nach anderthalb Minuten gelang es Gebauer einen Pass von Fiedrich zum 3:2 zu verwandeln. Lilienthal haderte jedoch erneut nicht lange und traf eine Minute später zum 4:2. Doch auch die Blau-Weißen verschwendeten keine Zeit und so beförderte Irrgang den Ball nach Vorlage von Schmidt in die gegnerischen Maschen. Der Rest des Drittels verlief ähnlich spannend, Lilienthal musste durch eine zweiminütige Zeitstrafe in Unterzahl, überstand diese jedoch ohne Gegentor. Erst in der 38. Minute fiel das nächste Tor. Czapelka bediente Vahl, der den 4:4 Ausgleich besorgte. Zu Beginn des letzten Spielabschnitts wurde eine 2-Minuten Strafe wegen Haltens gegen Schenefeld ausgesprochen. Auf Grund einer konzentrierten Defensivleistung kam Lilienthal jedoch nicht zu weiteren Toren. In der 46. Spielminute geriet Schenefeld erneut in Rückstand. Blau-Weiß kämpfte das ganze Drittel hindurch und versuchte den Gegner früh unter Druck zu setzen. Dies führte zu zahlreichen Torchancen, die jedoch nicht in Tore umgemünzt werden konnten. Zehn Sekunden vor Schluss trafen die Gastgeber dann ins verwaiste Gehäuse zum 6:4-Endstand. Schenefeld präsentierte sich mit einer Stärke mit der der Gastgeber nicht gerechnet habe, so der Kapitän der Gastgeber in der Abschlussrede. Druminski, der Blau-Weiß durch zahlreiche Paraden im Spiel hielt erhielt am Ende verdient den Best-Play-Award auf Gästeseite.


Marius Schwartz (1 Tor + 0 Vorlagen), Daniel Czapelka (0+1), Johannes Gebauer (1+0), Jakob Momme Heins, Hendrik Vahl (1+0), Benedikt Fiedrich (0+1), Jonathan Tore Heins,
[C] Lasse Schmidt (0+1), Felix Irrgang (1+1), Tim Ole Sonntag, Timo Rother, Jonas Hachmann, [T] Nico Wirdemann, Ivar Lassen, Alexander Ohlandt, Sören Gittek, [T] Bennet Druminski

Drei Punkte am Doppelspieltagswochenende – Schenefeld mit Ausrufezeichen im Abstiegskampf

(19.02.2018)

MFBC Leipzig – Blau-Weiß 96 Schenefeld
Am vergangenen Wochenende trafen die Floorballer von Blau-Weiß 96 Schenefeld in der 1. Bundesliga zunächst auswärts auf den MFBC aus Leipzig. Trotz einem Unentschieden nach Verlängerung in der Hinrunde, gingen die Leipziger auf Grund ihrer mehrjährigen Bundesligaerfahrung und des vierten Tabellenplatzes als Favorit in die Partie.

 

Nachdem Schenefeld das 0:1 hinnehmen musste, gelang D. Czapelka nach Assist von Ohlandt noch im ersten Durchgang der Ausgleich.
Im zweiten Drittel gingen die Leipziger erneut in Führung. Blau-Weiß drehte die Partie jedoch innerhalb von nur drei Minuten auf 3:2 durch Schwartz und Gebauer. Unbeeindruckt vom erneuten Ausgleich stellte Glass nach Vorlage von Rother kurz vor der Pausensirene den ein-Tore-Vorsprung wieder her.

 

Im letzten Spielabschnitt zeigte Leipzig seine Qualitäten und glänzte mit einem Offensivfeuerwerk und traf fünfmal. T. Karnath konnte lediglich Ergebniskosmetik betreiben, sodass Schenefeld letzendlich mit 5:9 unterlag, obwohl die Blau-Weißen in dieser Partie lange stark mithielten und immer wieder die passende Antwort fanden.

 

Blau-Weiß 96 Schenefeld – BAT Berlin
Am Sonntag ging es mit dem Heimspiel gegen BAT Berlin in der heimischen Sporthalle Achter de Weiden direkt spannend weiter. Im Duell mit dem Tabellennachbarn aus der Hauptstadt ging es um nichts weniger, als im Kampf um das Play-Down-Heimrecht eine gute Ausgangsposition zu sichern und mit einem Sieg sowohl am Gegner als auch an Schriesheim vorbeizuziehen.

 

Schenefeld startete vor 364 Zuschauern direkt druckvoll in die Partie und kam schnell zum ersten Treffer. D. Czapelka bediente Villwock, der dem Schlussmann der Gäste keine Chance ließ. In der Folge versäumten die Blau-Weißen das zweite Tor zu machten und wurden mit dem Berliner Ausgleich prompt bestraft. Völlig unbeeindruckt davon brachte Gebauer nicht einmal eine Minute später nach Vorlage von Schwartz sein Team mit einem harten Abschluss aus der zweiten Reihe wieder in Front. J. Karnath legte nur dreißig Sekunden später nach einem Assist von Villwock mit einem schnellen Abschluss von der Bande nach. In dieser Phase des Spiels schienen die Hausherren wie im Rausch. Kurz vor der Pausensirene gelangte der Ball über Rother zu Schwartz und dieser traf aus spitzem Winkel zum 4:1-Pausenstand.

 

Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich Schenefeld konzentriert in der Defensive und setzte im Spiel nach vorne gefährliche Nadelstiche. Mitte des Drittels gelang es Irrgang auf Vorlage von Gebauer die Führung auszubauen. Nachdem jeweils ein Spieler beider Mannschaften auf der Strafbank platznahm ging es mit vier gegen vier weiter. Die erste Konterchance konnte T. Karnath mit einem humorlosen Abschluss in den Winkel direkt nutzen, sodass ein 6:1 vor dem letzten Drittel auf der Anzeigetafel stand.

 

Berlin warf nun alles nach vorne, scheiterte aber immer wieder am Schenefelder Defensivbollwerk oder an Druminski, der an diesem Nachmittag mindestens die doppelte Anzahl an Armen zu haben schien und jede Chance der Gäste vereitelte. In einer erneuten vier gegen vier Situation war jedoch auch er machtlos, sodass die Hauptstädter ihren zweiten Treffer erzielen konnten. Schenefeld brachte das Ergebnis danach souverän über die Zeit und fuhr damit die ersten drei Punkte des Jahres 2018 ein.

 

Mit dem Ergebnis schafft die Mannschaft um Spielertrainer Irrgang den Sprung auf den 8. Tabellenrang, welcher am Ende der Hauptrunde das Heimrecht in den Playdowns bedeuten würde. Die zwei Auftritte des Wochenendes haben dem Team viel Selbstvertrauen vor der Partie am nächsten Samstag beim TV Lilienthal gegeben, wo es um die nächsten Punkte im Abstiegskampf geht.

Foto zur Meldung: Drei Punkte am Doppelspieltagswochenende – Schenefeld mit Ausrufezeichen im Abstiegskampf
Foto: Floorball Schenefeld vs. Berlin

Erfolgreicher Auftakt in den Playoffs

(27.03.2017)

Schenefeld gewinnt das erste Spiel der Best of 3 Serie in Halle mit 6:3 gegen die Saalebiber.

Seit Anfang der Saison arbeiten die Blau-Weißen auf diese Spiele hin. Endlich war der Zeitpunkt gekommen: PLAYOFF TIME!!! Der Gegner, die USV Halle Saalebiber, war den Schenefeldern allerdings gänzlich unbekannt, da er sich in der Süd-Ost Staffel der 2. Bundesliga für die Playoffs qualifiziert hatte. 

 

Optimal eingeschworen durch Kapitän Hendrik Vahl überraschten die Schenefelder die Saalebiber im ersten Drittel und konnten nach 3 Minuten durch Gebauer und D. Czapelka direkt mit 2:0 in Führung gehen. Gerade die starke Defensivleistung stellte die Biber vor Probleme. Fiedrich setzte im Überzahlspiel mit dem 3:0 den Schlusspunkt im erstem Drittel. Damit gingen die Schenefelder mit einer guten Ausgangssituation in die Pause, wussten allerdings auch, dass es schwer werden würde den Saalebibern weiter das eigene Spiel aufzuzwingen.

 

Kurz nach Anpfiff des 2. Drittel konnten die Blau-Weißen ihre Führung nach einem Konter, der im Nachsetzen genutzt wurde, auf 4:0 durch Marius Schwartz ausbauen. An Boden gewannen die Biber durch einen Überzahltreffer, dem eine 2-Minuten Strafe für zu geringen Abstand von Top-Scorer Benedikt Fiedrich vorausging. Angepeitscht von über 400 Zuschauern konnten die Männer von der Saale in einer Drangphase durch einen verdeckten Distanzschuss das zwischenzeitliche 4:2 markieren. Mit diesem knappen Ergebnis ging es in die zweite Drittelpause.

 

Zu Beginn des 3. Drittels ging es direkt gut los für die Schenefelder. Gebauer nutzte die Unaufmerksamkeit der Saalebiber nach einem Freischlag und netzte auf Vorlage von Fiedrich zum 5:2 ein. Keine 2 Minuten später erhöhte Schwartz nach schöner Kombination mit Dentzin und Sonntag auf 6:2. Ein Drittelstart nach Maß. Der Druck der Saalebiber wurde jetzt immer höher und auch die Zuschauer hatten ihren Anteil daran, dass das Spiel in den letzten Minuten immer mehr zu einer umkämpften Schlacht wurde. Die Saalebiber schafften Mitte des Drittels noch den Anschlusstreffer zum 6:3. Dabei blieb es dann, auch dank einer erneut guten Leistung unseres Goalies Druminski.

 

Schlussendlich muss man sagen, dass das Spiel durch harten Körpereinsatz geprägt wurde. Schenefeld ließ sich davon aber nicht beeinflussen und spielte, trotz kurzzeitiger Schwächen im 2. Drittel, das Spiel souverän zu Ende.

 

Wie ist der Himmel?

Blau-Weiß!!!

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Foto: Floorball in Halle