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Macher & Unterstützer

Ein lebendiges, intaktes Vereinsleben ohne Unterstützer, freiwillige Macher und Sponsoren?     Schwer vorstellbar!

Zum Glück hat Blau-Weiß gleich eine ganze Reihe großartiger Menschen in seiner Mitte, die den Verein auf besondere Weise fördern, unterstützen und „besser“ machen. Hier stellen wir in loser Reihenfolge immer wieder einige dieser Sportfreundinnen und Sportfreunde vor. Lest ihre Geschichten:

Das Sommerinterview mit Ute Wolff 02 | 2022

Gespräch mit der erfahrenen Leiterin der Radwander-Gruppe innerhalb von Freizeit Aktiv.

 

Frage BW96: Liebe Ute, Freizeit-Aktiv wirkt auf uns in der Redaktion genau wie sein Name: sehr aktiv! Wie ist denn die Abteilung eigentlich entstanden und heute grob aufgebaut?

Ute Wolff: Freizeit-Aktiv ist 1997, also vor 25 Jahren aus einer privaten Fahrrad-Gruppe entstanden. Marga Heitmann hat im Jahr 2002 alle Teilnehmer überzeugt, bei Blau-Weiß 96 einzutreten. Harald Fleischmann (†) übernahm und hat wöchentlich Fahrradtouren als Radwandern angeboten.

Heute leitet Renate Jäschke die inzwischen 4 Bereiche als eine Abteilung. Von den ca. 70 Mitgliedern bei Freizeit-Aktiv, die wandern, spazieren gehen, Fahrrad fahren oder Spiele-Vormittage bestreiten, sind ungefähr 20 aktive Fahrradfahrer dabei. Ich habe 2017 den Bereich Radwandern übernommen und werde toll von Hans-Jürgen Panthen (Kartenspiele, Touren) und Werner Schwittay (Touren) unterstützt.

BW96: Fahrt Ihr immer noch wöchentlich?

Ute Wolff: Nein, wir wechseln im Wochenrhythmus das Fahrradfahren (1. und 3. Dienstag) mit dem Kartenspiel (2. und 4. Dienstag 10-12) in der alten Geschäftsstelle ab.

BW96: Was für Fahrten stehen denn bei Euch so auf der Tagesordnung?

Ute Wolff: Früher konnte ich ausgiebige 8-Tages Touren an die Mecklenburgische Küste bis nach Usedom mit bis zu 20 Personen organisieren. Geplant mit Google Maps ging es auf ins große Unbekannte, immer mit viel Freude und Neugier.

Durch das Auftauchen der E-Fahrräder gibt es aber heute eine wachsende Diskrepanz zur Reichweite und Geschwindigkeit verglichen mit den herkömmlichen Fahrrädern. Also fahren wir meist kürzere Touren in die nähere Umgebung, suchen uns immer wieder schöne neue Ziele. Wir sind alle aus Schenefeld, Lurup, Pinneberg und Halstenbek und haben Freude am gemeinsamen Fahren, am Kontakt und am Austausch. Also kombinieren wir unsere Touren immer mit einem Eis oder Cafe im Sommer oder einem Essen im Winter. Im Januar und Februar gehen wir mittlerweile ohne vorheriges Fahren essen.

BW96: Ihr habt während der Pandemie immer vorsichtig agiert, aber nicht Euren Optimismus verloren. Wie seid Ihr mit den Einschränkungen umgegangen?

Ute Wolff: wir sind immer gefahren, solange es genehmigt war. Wir haben nur das Einkehren weggelassen. So haben wir über die zwei Jahre keine Teilnehmer verloren, die die Zeit sonst vielleicht anders verplant hätten. Und wir sind alle aktiv geblieben!

BW96: Was war Dein persönliches Highlight an Touren der letzten Jahre?

Ute Wolff: Die weiten Touren! Besondere Wege in der Ferne rauszufinden, ohne sie vorher zu kennen, neue Wege zu finden, das liegt mir!

Neben Usedom war auch die Tour auf dem Ilmenau-Radweg Richtung Lüneburg unvergesslich. Wir sind möglichst weit in eine Richtung gefahren und dann mit dem Zug zurückgekehrt.

Eine Tour wie nach Seestermühe sprengt inzwischen unseren Rahmen, den wir auf ca. 40 km Radius festgelegt haben. Längere Touren wie im Sommer nach Hemdingen bieten wir nur noch speziell den E-Bikern an.

BW96: Wenn Du einen Wunsch für die Gruppe frei hättest …?

Ute Wolff: Es wäre großartig, wenn sich auch „jüngere“ Teilnehmer finden würden, die auch mal Interesse haben, eine schöne Tour zu planen und zu übernehmen! Traut Euch!

BW96: Liebe Ute, wir sind beeindruckt von Euren Aktivitäten, die den Namen Freizeit-Aktiv perfekt widerspiegeln! Hast Du einen Ausblick auf kommende Tour-Höhepunkte?

Ute Wolff: Ja, Buxtehude wird bestimmt toll, Hemdingen für E-Fahrräder auch. Gern würden wir auch wieder Richtung Lüneburg oder zum Kremper Moor fahren. Hier hindern uns aber zum Teil die nicht mit Fahrstühlen ausgestatteten Bahngleise, denn die E-Bikes können wir nicht selbst die Treppen rauf und runter schleppen.

Unser besonderes Saison-Highlight liegt Ende August vor uns. Ich organisiere eine Sportwoche beim Landessportverein in Malente-Gremsmühlen, und wir verbringen dort 8 aktive Tage mit unseren BW96-Mitgliedern bei Radfahren, Rudern, Trommeln, Bogenschießen, Ratespielen und Schwimmen. Start wird Montag, der 29. August sein.

BW96: Dank Dir herzlich für Dein Kreativität und Dein Engagement, Ute!

Das Interview führte Thomas Dobberstein.

Ein Gespräch mit Björn L. Christensen 01 | 2022

Interview mit dem langjährigen BW96 Unterstützer und ehemaligen Liga-Fußballer des Vereins

 

Frage BW96: Björn, wir treffen uns hier gerade beim Sport. Was ist Deine sportliche Geschichte mit und bei Blau-Weiß 96 Schenefeld? 

Björn: Mit 8 Jahren, also vor 55 Jahren ging das los. Fußball an der Blankeneser Chaussee. Mit 18 in die Liga* gekommen (*Verbandsliga). Ein paar Zwischenstationen in Pinneberg und Halstenbek, aber 50 Jahre sind das bei Blau-Weiß im Verein.

BW96: Was ist Deine Lieblingsanekdote aus dieser langen Zeit?

Björn: Wirklich großartig waren die Pfingstturniere in der A-Jugend in Dänemark und Holland. Da hatten wir mächtig Spaß in der Truppe.

Später, als ‚Alte Herren‘ waren wir meistens unter den Top 3 in der Staffel, hatten ein echtes Mannschaftsgefühl, die Zusammengehörigkeit war enorm. In der Zeit holten wir die Hamburger Vizemeisterschaft und wurden im gleichen Jahr Hamburger Pokalsieger. Wir lagen 0:1 gegen Rantzau zurück und haben das Ding noch mit 2:1 gebogen! Danach war Party, durchgefeiert das ganze Wochenende.

BW96: Triffst Du heute noch Spieler von damals?

Björn: Ja. Thomas Becker, Ditmar Deglau und Peter Koch fallen mir spontan ein. Wir gingen zusammen zur Schule, haben zusammen gelernt und alle sind heute noch Schenefelder wie ich.

BW96: Was machst Du heute, um Dich sportlich fit zu halten?

Björn: Weißt Du ja, ich spiel Tennis. Radfahren und Skifahren. 1 – 2-mal im Jahr in den Schnee muss schon sein. Früher auch Kehrein, Kehraus. Da hab ich Jon Bon Jovi und Maria Carey in Ischgl gesehen, bevor es so einen schrägen Ruf bekommen hat.

BW96: Warum unterstützt Du BW96, weil Du ein treuer Typ bist?

Björn: Das ist mein Verein, da hab ich Fußball gespielt, da bin ich gewachsen, sportlich und sozial. In einem Jahr sind wir in die Bezirksliga aufgestiegen und dafür kostenfrei mit 24 Leuten nach Malle geflogen. Ein Hoch auf den Sponsor von damals!

Also möchte ich auch etwas tun und anderen jungen Menschen Ähnliches ermöglichen. Ich habe die Vorzüge des Vereinslebens voll genießen dürfen, deshalb gebe ich jetzt etwas zurück.

Ich habe die Vorzüge des Vereinslebens voll genießen dürfen, deshalb gebe ich jetzt etwas zurück!

BW96: Du sitzt mit Deiner Firma Christensen Group ja an der Blankeneser Chaussee. Was macht Ihr da genau? Ihr sagt ja, „wir machen die Tore“. Ist das eine Anspielung auf Deine fußballerische Vergangenheit?

Björn: Nö und Ja. Das ist natürlich zweideutig. Den Claim haben wir sogar rechtlich schützen lassen. Tore und Türen sind unser Geschäft. Wir installieren, warten und pflegen Tore und setzen sie nach Ausfällen wieder instand, bundesweit. Uns beauftragen Handel, Gewerbe, Industrie, Kommunen und Private. Dabei sind Mineralölkonzerne mit ihren Tankstellen ein wichtiges Standbein für uns. Aber auch Top Spots wie die Elphi, die Bucerius Passage oder die Factory Hammerbrooklyn nutzen unsere Kompetenz.

Seit 2020 sind wir auch für die Mobilitätswende aktiv. Wir planen und installieren jetzt E-Ladesäulen für E-Fahrzeuge. Wir machen e-mobil. Diesen Sommer bauen wir u.a. dafür eine neue Halle auf unserem Gelände.

BW96: Ihr wachst also mächtig. Bestimmt auch, weil Du Deinen Sohn Per jetzt intensiv in die Firmenführung mit aufgenommen hast. Wollt Ihr da auch junge, engagierte Leute für Eure Branche begeistern?

Björn: Wir schwimmen zwischen Metall und Strom. Ein spannendes Feld, auf dem man wirklich etwas bewegen kann. Wenn es hier in und um Schenefeld junge Leute mit Ambitionen in diesem Bereich gibt … immer anrufen!

BW96: Dank Dir für Deine Unterstützung, Björn!

Das Interview führte Thomas Dobberstein.

Ein Gespräch mit Andreas Wilken 02 | 2021

Interview mit Andreas Wilken, unserem Abteilungsleiter Fußball

 

Frage BW96: Andreas, Du bist der Abteilungsleiter mit der längsten Amtszeit bei BW96 derzeit. Aber Du wirkst frisch in Deiner Aufgabe. Stimmt mein Eindruck?

Andreas: Ja, der Start ist lange her, aber ich kann mich nicht an das genaue Jahr erinnern. Ich bin damals eingestiegen, als die 1. Herren aus der Landesliga in die Bezirksliga abstiegen. Jemand fragte, ich hatte Zeit und los ging es. Es ist ja für den Fußball. Ich spiele selbst ja immer noch als Torwart bei den Senioren.

Klar bin ich noch frisch dabei. Müde wird man doch erst, wenn das Umfeld irgendwie nicht stimmt. Aber hier passen die handelnden Personen einfach sehr gut zusammen. Angefangen mit Carsten Schmidt als Vorstand, weiter mit den anderen ehrenamtlichen Fußball-Vorstandskollegen und natürlich mit den vielen engagierten Trainern und Betreuern in den BW96-Mannschaften.

Es geht um das Gemeinwohl der Fußballer und Fußballerinnen in Schenefeld, nicht um das Wohl eines einzelnen Teams.

BW96: Du setzt Dich sehr dafür ein, dass Schenefelder „Jungs und Männer“ in den Schenefelder Herren-Teams eine Hauptrolle spielen. Bist Du selbst auch ein Eigengewächs?

Andreas: Im Schwerpunkt sollen Schenefelder im 1. Team von Schenefeld spielen. Zu dieser Überzeugung sind wir einst gekommen, als wir mit einem anderen Weg zwar in die Landesliga gekommen sind, aber am Ende niemand glücklich war. Daraufhin haben wir die damalige zweite Mannschaft zur Ersten gemacht und Schenefelder Spieler, die seit mindestens der C-Jugend zusammen spielten, nach vorne gebracht. So entstand eine andere Identifikation für die Spieler, das Umfeld und die Zuschauer. So konnten wir auch alte Schenefelder Fußball-Haudegen wie z.B. Manfred Korczanowski wieder auf die Tribüne ziehen.

Und ja, ich habe in Schenefeld in der Jugend gespielt, hab dann meinen Weg über Eindhoven und Trier wieder hierher gemacht und bin mit 30 bei den Altherren aktiv geworden.

BW96: Vor gut einem Jahr hast Du den Verband gebeten, das 1. Herren Team BW96 trotz „Corona-Klassenerhalt“ wieder in die Bezirksliga herunterzustufen. War das bei all seiner Berechtigung überall eine gern gesehene Anfrage?

Andreas: Das hatte etwas von beidem. Wir waren Letzter mit 10 Punkten Abstand, die Freude am Spiel ging den Jungs verloren, also mussten wir etwas tun. Hier im Verein gab es eine große Einigkeit über diesen Schritt.

Beim Verband hingegen scheint es negativ aufgestoßen zu sein, sicher deswegen wurden wir ja in die für uns ungünstigere Staffel Süd der Bezirksliga eingestuft. Aber da bahnen sich auch im Verband Änderungen an, dass wieder mehr Leute, die nah am Fußball sind, in die Ämter gehen.

BW96: Welche Aufgabe in Deiner Vereinstätigkeit gefällt Dir am besten und warum?

Andreas: Das Spielen selber!

Zum Abteilungsleiter bin ich ja gekommen wie die Jungfrau zum Kinde. Ich hatte eine Idee und ‚zack‘, hatte ich den Job. Damals stand ich noch öfter in der Bezirksliga im Tor, da haben wir gegen Waldenau in einem unvergesslichen letzten Saisonspiel das notwendige 1:1 geschafft. So etwas oder die herrlichen Jugenderinnerungen motivieren mich, Ähnliches auch den nächsten Generationen möglich zu machen.

Das, was mir Siggi Timm, Gerd Woldt, Peter Kalbreiher, Herbert Neumann, Jürgen Schlüter, Wolfgang Kulka und so viele weitere Trainer und Betreuer damals ehrenamtlich mitgegeben haben, möchte ich jetzt selbst weitergeben. Es gibt am Wochenende doch nichts Schöneres, als bei den Kindern und Jugendlichen die Entwicklung auf und neben dem Platz zu sehen.

Was mir also am besten an der Vereinstätigkeit gefällt: Die Verbindungen zu den Menschen!

BW96: Du unterstützt auch aus Deinem beruflichen Alltag heraus mit Deinen Firmen Basler-Versicherungen im Stadion und Timmse und die Hörspiele regelmäßig den Verein. Gerade wieder seid Ihr mehrfach als Sponsor für die Fußball Challenge der Youngster und für die Laufchallenge „In 80 Tagen um die Welt“ aktiv. Möchtest Du damit auch die Mitglieder zum Weiterbewegen trotz Corona animieren?

Andreas: Ich bin für viele Ideen zu haben. Während der Pandemie geht es vielen Menschen schlechter als vorher, mit unserem Geschäft für Hörspielversand ist das Gegenteil der Fall. Es läuft. Davon möchte ich etwas zurückgeben. Es macht mir einfach Riesenspaß, ein Kinderlachen zu sehen wie gerade wieder bei den Preisübergaben der Fußball-Challenge von Conni Thau.

BW96: Wie hältst Du Dich selbst fit?

Andreas: Ich spiele noch immer Fußball im Tor der Senioren und gehe gern spazieren. Ich bin zwar schon gesundheitlich hart geprüft worden, aber ein paar Dinge lasse ich mir ungern nehmen, z.B. selbst noch zu spielen.

BW96: Worauf freust Du Dich nach dem Lockdown am meisten?

Andreas: Soziale Kontakte! Klugschnacken an der Bande beim Liga-Spiel! Spielen mit den Jungs, mit denen ich teils schon vor 45 Jahren gespielt habe! Und ich freue mich darauf, wenn die dritte Halbzeit wieder am längsten dauert. Das ersetzt mir kein WhatsApp und kein Facebook!

BW96: Und was wünscht Du Dir und Deiner Familie für 2021?

Andreas: Gesundheit und zurück zur Normalität. Ich würde gern mal wieder mit meiner Frau schön Essen gehen.

BW96: … und was für den Verein BW96 mit seinem 125 Jahre Vereinsjubiläum und gleichzeitig 100 jährigem Jubiläum der Fußballabteilung?

Andreas: Wir hatten viele große Ideen und dann kam Corona. Ich wünsche dem Verein weitere 125 Jahre. Der Verein ist im guten Wandel und er ist brutal wichtig als größter Verein der Stadt.

Verein ist Leben!

Das Interview mit Jürgen Bötticher von Westimmobilien 06 | 2020

 

  

Die Jetzt Sport sprach mit Jürgen Bötticher, einem der aktiven Förderer des Sports bei Blau-Weiß 96 Schenefeld.

Jetzt Sport:  Guten Morgen Jürgen. Toll, dass Du Zeit für uns hast. Bist Du eigentlich ein Ur-Schenefelder Sportler?

Jürgen:  Seit gut 30 Jahren bin ich begeisterter Schenefelder. Ich bin damals hier sehr schnell eingemeindet worden, weil ich überall aktiv mitgemacht habe. Das hilft enorm, hier richtig anzukommen. Sportler allerdings bin ich schon länger. Ich bin früher verschiedene Langstrecken gelaufen. Den Marathon habe ich unter anderem in Hamburg und New York geschafft, in Kopenhagen war es am schönsten. Meine Lieblingsstrecke waren aber die 10 km, schnelleres Tempo und schneller zu Ende.

Jetzt Sport:  Wie ist denn Deine enge Verbindung zu Blau-Weiß entstanden?

Jürgen:  Das lief tatsächlich über die Familie. Ich habe meinen Sohn Marc beim Fußball in der damaligen „Pampersliga“ begleitet und mich bald in der Mannschaftsbetreuung bei BW96 wiedergefunden. Über meine Frau kam die Nähe zum Schwimmen und meine eigene Leidenschaft, das Laufen, hat mich zu den Leichtathleten gebracht.

Jetzt Sport:  Bei den Läufern bist Du ja seither auch organisatorisch fest verwurzelt.

Jürgen:  Ja, auf mehreren Ebenen. Zum einen gab es vor Jahren die gemeinsame Idee mit Niko Selent, „Wir müssen in Schenefeld etwas Besonderes machen!“. Daraus ist dann der Schenefelder 24-Stunden-Lauf entstanden, ein fester Termin für Läufer aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar international, auch wenn uns umliegende Vereine das nicht wirklich zugetraut hatten. Aber dank der rund 200 aktiven Blau-Weißen Helfer, die rund um den Lauf unterstützt haben, konnte das Organisationsteam den Schenefelder 24-Stunden-Lauf erfolgreich im 2-Jahresrhythmus durchführen. Eine überregional vielbeachtete Veranstaltung, die für unseren Verein eine echte Besonderheit ist.

Es wäre toll für die Stadt, wenn wir im Jahr 2021 wieder den beliebten Schenefelder 24-Stunden-Lauf starten könnten. Dafür rufe ich hiermit gerne zu frischer Unterstützung auf! Viele Ideen, Erfahrung und Konzept sind da, wir benötigen aber dringend noch Umsetzungskräfte.

Jetzt Sport:  Und die nächste Ebene?

Jürgen:  Seit jetzt genau 25 Jahren bin ich ehrenamtlicher Sportabzeichen-Helfer. Jeden Montag von 18 bis 20 Uhr bin ich nur für die Sportlerinnen und Sportler ansprechbar. Wie bei allen Helfern rund um Uwe und Sebastian Hahn geht das nur mit Idealismus. Aber auf den bin ich auch ein Stück weit stolz. Ich möchte etwas einbringen in den Verein. Und wenn die Teilnehmer, Kids und Erwachsene, es dann geschafft haben, bin ich happy!

Jetzt Sport:  So, wie ich Dich kennengelernt habe, hast Du zudem eine große Stärke in der „Beschaffung von Mitteln“ für den lokalen Sport?

Jürgen:  Es gibt im Ort eine gute Verbundenheit zwischen dem Sportverein und der örtlichen Wirtschaft. Viele fördern den Verein oder einzelne Sportarten schon ganz gezielt. Einige Abteilungen haben auch von sich aus einen guten Draht zu Schenefelder Unternehmen. Wenn ich erkenne, dass ein spannendes Sportprojekt eben diese Unterstützung bisher nicht in ausreichendem Maße hat, helfe ich gern einmal, die passenden Verbindungen herzustellen.

Jetzt Sport:  Diese Ortsverbundenheit spiegelt sich dann auch in Deinem Unternehmen wieder, richtig?

Jürgen:  Ja, absolut! Unser Team bei Westimmobilien setzt sich u.a. aus vielen regional aktiven Sportlern zusammen, die sich natürlich extrem gut auskennen in Ihrer Region. Christopher und Bennet vom Handball, Marc vom Fußball, Sebastian von der Leichtathletik und Tjark als aktiver Eishockey-Torwart kennen den Sport, die Infrastruktur und die Besonderheiten im Ort.

Jetzt Sport:  Wenn Du in zwei Sätzen beschreiben solltest, was Dein Unternehmen in der Lornsenstraße anbietet, wäre das:

Jürgen:  Westimmobilien bietet alles rund um die Immobilie, vom Verkauf über die Verwaltung bis zur Vermietung,

Wir sind von Mo – Fr von 9.oo bis 18.oo Uhr und Sa von 9.oo bis 12.oo Uhr  in unseren Geschäftsräumen in der Lornsenstraße 86 für unsere Kunden erreichbar.

Kommt uns gern einmal besuchen oder vereinbart einen persönlichen Termin, wenn es eine Frage oder ein Problem rund um die Immobilie gibt. Das Immobilien Team vor Ort freut sich auf Euch.

Jetzt Sport:  Herzlichen Dank Jürgen, für Deine Zeit und vor allem für Dein herausragendes Engagement für unseren Verein BW96, von dem Du ja ausschließlich in „Wir“-Form sprichst!

BW96 Fußball – Das junge Blau-Weiß 96 Damen-Team stellt sich vor

 

Ein Gespräch der Jetzt Sport mit Arne Kröger, Melissa und Jil, Trainer und Spielerinnen der Fußball-Damen bei BW96 in Schenefeld im Februar 2020

 

Jetzt Sport:  Hallo Arne, kannst Du mir etwas zur Geschichte dieser Truppe erzählen?

Arne Kröger:  Ja gerne. Die Mannschaft wurde bereits 2011 von Melissa und Jil als Spielerinnen und Conni Thau als Trainerin als E-Mädchen gegründet. Alle drei sind noch mit ganzem Herzen dabei, die Spielerinnen inzwischen als Damen und Conni kümmert sich zudem weiterhin als Betreuerin und mit viel Engagement auch um den Aufbau der Jüngsten und der Jugend.

Melissa und Jil:  Zu Beginn waren wir ja noch im Jungs-Team integriert, aber als wir dort 2010 raus wollten, wollten wir aber weiter Fußball spielen. Das hat Conni mächtig unterstützt und wir haben gemeinsam weitere Mädchen im Freundeskreis und in der Schule gesucht. Joanne und Lea waren schnell dabei!

Jetzt Sport:  Wer hat das Team denn über die Jahre begleitet?

Arne Kröger:  Als Trainer waren das über die Jugendjahre Conni Thau – sie wurde unterstützt von Thorsten Landwehr gefolgt von Sven Trosin. Heute darf ich das als ehemaliger Betreuer ausüben, toll verstärkt durch Jörg Kögler, der vor allem im technischen Bereich trainiert. Conni unterstützt uns mit den organisatorischen Dingen und leistet Hilfe Stellung bei allen Fragen, ich schöpfe da aus ihrer Erfahrung. In den Mädchenjahren wurde das Team 3-mal Staffelsieger. In der Saison 2018/19 kam der Wechsel in den Damenbereich, gleich mit einer Einstufung in die Kreisliga, in der wir auf Anhieb  den 6. Platz belegt haben. Derzeit liegt unser superjunges Team im sicheren Mittelfeld.

Jetzt Sport:  Und die Ziele?

Arne Kröger:  Für die Saison 2020/21 ist unser erklärtes Ziel der Aufstieg in die Bezirksklasse!

Jetzt Sport:  Respekt, schafft ihr das mit dem aktuellen Kader?

Arne Kröger:  Wir haben derzeit 3 Langzeitverletzte im 19er Kader, die eine wichtige Rolle im Team spielen. Nach deren Rückkehr wird es auch in dieser Saison noch weiter nach oben gehen. Außerdem legen die Mädchen Stück für Stück den zu großen Respekt vor der Damen-Klasse ab. Und drittens spricht sich in der weiteren Umgebung herum, dass hier ein homogenes, motiviertes Damenteam wächst, das sich auch noch sozial engagiert. Das zieht Potential an.

Jetzt Sport:  Also seid ihr offen für die eine oder andere Verstärkung. Wie sieht es denn mit dem Nachwuchs aus?

Arne Kröger:  Im Sommer 2020 kommen 2 Mädchen ganz in die Damen und im Sommer 2021 sogar 4 Talente.

Jetzt Sport:  Die Damen profitieren auch von einem gut strukturierten Umfeld, wie es schnell erkennbar ist.

Arne Kröger (lächelt):  Dieses Feld hat ja schon mein Vater Dieter aufbereitet. Er ist schon sehr lange als Förderer des Vereins und auch dieser Damen zum Beispiel mit dem Autohaus Kröger-Vereinsbus aktiv. Im Verein ist er 2019 für die längste Vereinsmitgliedschaft von 70 Jahren geehrt worden.

Zum anderen unterstützt uns die Firma Hyundai großartig mit einem vollständigen Satz Trikots und den dazu passenden Sporttaschen.

Jetzt Sport:  Wo können sich interessierte Spielerinnen und Fans über Euch informieren?

Arne Kröger:  Natürlich kann über www.bw96.de unser Kontakt gefunden werden. Außerdem pflegen wir schon seit Jahren unsere Teamwebsite bw96-maedchen.jimdofree.com .

Jetzt Sport:  Vielen Dank und viel Erfolg für Euch!

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